Mit einem Vorwort von Roger Willemsen. In Worten und Bildern berichtet Arne Reimer von seinen Besuchen bei US-Legenden des Jazz. Insgesamt 50 hautnahe Text- und Fotoporträts sind nun im großformatigen und voluminösen gleichnamigen Buch versammelt. Die bereits veröffentlichten Kapitel wurden für das Buch komplett überarbeitet und erweitert und um ein Vorwort von Roger Willemsen ergänzt. Fünf Kapitel sind ganz neu und werden nur im Buch erscheinen: zu Jim Hall, Jimmy Cobb, Buster Williams, Gerald Wilson und Idris Muhammad.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.08.2013
Rezensent Ulrich Olshausen hört den Jazz aus jeder Seite dieses "Prachtbandes" zur Jazzmusik und ihrer vergessenen Helden. Dabei weiß er nicht, woran er sich mehr erfreuen soll, an den charaktervollen Musikerporträts oder den Texten aus Musikerrede und Erzählerstimme. Den Einfall des Journalisten und Fotografen Arne Reimer, die vergessenen Idole zu Hause oder bei der Arbeit im Nachtclub zu besuchen und mittels Anekdoten und Lebensgeschichten ein "Welttheater existentieller Zufälle" zu erschaffen, findet er jedenfalls großartig. Die Geschichte des Jazz lernt der Rezensent mit diesem Band ganz neu kennen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.07.2013
Wenn man ein Buch über die großen Jazz-Legenden vergangener Tage machen will, dann bitteschön so, feiert Stefan Hentz Arne Reimers "American Jazz Heroes". Da passt einfach alles, findet der Rezensent: die Fotos wirken nicht inszeniert und sind trotzdem ausdrucksstark, die begleitenden Texte sind hilfreich, spielen sich aber nicht in den Vordergrund, in den Interviews verzichtet Reimer darauf, das Gespräch zu steuern, aber reizt gekonnt die Erzähllust seines Gegenübers. So entwickelt sich bei den persönlichen Berichten von Größen wie Ron Carter, Cecil Tailor oder Benny Golson eine Geschichte des Jazz im Coffeetable-Format, die genauso von Schmerz, Entbehrung und Diskriminierung erzählt wie von Trotz und Lebensfreude, erklärt Hentz begeistert.
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