Mit 40 s/w-Abbildungen. Zwischen Architektur, Stadt und Landschaft existiert eine Wechselbeziehung, die in den arbeitsteilig getrennten Fachhorizonten von Architekten, Stadt- und Landschaftsplanern, Bau- und Sozialhistorikern immer wieder aus dem Blick gerät. Corboz entziffert die Bildungs- und Gestaltungsprozesse, die in der Stadt zusammenlaufen, als Entwicklungen innerhalb eines dynamischen Universums. Das Buch vereint Beiträge zu den folgenden Themen: 1. Die Stadt, die wir nicht wahrnehmen. 2. Die Natur als Selbstdarstellerin und die Landschaft als Schauspiel. 3. Die Bedeutung der Fragen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 22.08.2002
In seinen Aufsätzen über die Stadt des 20. und des 21. Jahrhunderts hat der an der ETH Zürich lehrende Andre Corboz ein "komplexes Bild" der gegenwärtigen "Stadtwirklichkeit" entworfen, findet Robert Kaltenbrunner. Das 20. Jahrhundert sei nach Corboz von einem einzigen "Planungskonzept" beherrscht gewesen, das wiederum auf die Rationalität der Moderne zurückzuführen sei. Leider hat dies zu einer Entfremdung des Menschen von seiner Umgebung geführt, referiert Kaltenbrunner zustimmend. Anschließen würde er sich auch der Mahnung des Autors, in der Stadtplanung umzudenken, denn schließlich seien die Probleme der Städte heute nicht mehr die Zentren, sondern die Zonen, "Ausfransungen, "Peripherien" und "Zwischenstädte". Das Buch ist, lobt Kaltenbrunner, in einer "verdienstvollen Reihe" erschienen, die tatsächlich "Fundamente im Bereich Bauwelt" lege.
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