Aus dem Englischen von Heike Brandt. Chanda Kabelo hat Träume. Sie will Lehrerin werden oder Ärztin, und sie will die Welt sehen. Doch die Realität sieht anders aus. Ihre Mutter ist krank, ihre kleine Schwester spielt verrückt und ihre beste Freundin hat riesige Probleme. Überall um Chanda herum sterben Menschen und keiner spricht über den Grund. Sie weiß, dass Aids die Ursache all der Lügen und Ängste ist, doch hat sie die Kraft und den Mut, für die Menschen, die sie liebt, einzustehen?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.02.2006
Recht gute Noten vergibt Rezensentin Annette Zerpner an dieses Buch des kanadischen Schauspielers und Dramatikers, das ihren Informationen zufolge das Thema Aids behandelt. Zwar siedele Allan Stratton die Geschichte in einem südafrikanischen Armenviertel an. Dennoch räumt er insofern in der "Afrikaschublade" auf, in die man im Westen das Thema Aids gern verbannt, als er die afrikanischen Schicksale individualisiere und ihnen die Passivität nehme, die aus Sicht der Rezensentin viele Afrika-Berichte durchzieht. Als Mittelpunkt beschreibt sie die sechzehnjährige Chanda, die die tödliche Krankheit in ihrer eigenen Familie erlebt. Zwar findet sie das Buch nicht ganz frei von Pathos und Sozialkitsch. Doch es überzeugt sie durch ebenso schonungslose wie unprätenziöse Darstellung der Verhältnisse, über die gelegentlich sogar gelacht werden darf.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…