Aphorismen. Mit 39 Zeichnungen und faksimilierten handschriftlichen Texten.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
"Gott Vater schickte uns seinen Sohn. Die Tochter behielt er für sich." Sinnsprüche sind aus der Mode gekommen. Früher gab es Autoren, die hohe Auflagen mit Aphorismensammlungen erreichten. Unsere Urgroßväter kommentierten noch jedes Ereignis mit einem Zitat, einem treffenden, geflügelten Wort. Das war immer ironisch und ernst gemeint zugleich. Das Zitat verlieh dem eigenen Erlebnis historische oder dichterische Dignität, gab aber zugleich zu erkennen, dass man sich des Abstands zwischen zum Beispiel dem Abfall der Niederlande und dem Rutschen einer Hose klar war. Aber man zog damit nicht nur sich durch den Kakao, sondern auch den Bildungskanon und den mit ihm verbundenen hohen Ton... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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