Aus dem amerikanischen Englisch von Vanessa Walder. Heldin der Geschichte ist die 11-jährige Minerva McFearless, die mit ihrem Bruder Max und ihrem Vater Manfred in einem alten Herrenhaus lebt. Das Leben der beiden Kinder nimmt eine jähe Wendung, als sie eines Tages zufällig den wahren Beruf ihres Vaters entdecken: Manfred McFearless ist der letzte Sproß einer Familie von Monsterjägern, die sich der heiligen Aufgabe widmen, die Menschheit vor mordlustigen Monstern zu bewahren. Hinter dem Rücken ihres Vaters widmen sich Minerva und Max heimlich dem Studium der Monster - alles Wissen kommt aus einem Buch, Miss Monstroklopädia genannt, das nicht nur sprechen sondern auch beißen kann. Als Manfred McFearless eines Tages von Zarmaglorg, dem finstersten aller Monster, entführt wird, machen sich Minerva und Max auf, ihn zu befreien.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.12.2006
Ganz schön starker Tobak, den der Frank-Zappa-Sohn Ahmet hier vorlegt, findet der Rezensent Andreas Obst. Ganz schön "krude" und wohl eher für Kinder des Schlages Zappa geeignet, scheinen ihm die Geschichten um Monster, die mit allerlei vom Autor selbst entworfenen Illustrationen veranschaulicht werden. Unappetitlich geht es zu, Körperflüssigkeiten werden vergossen, gefoltert wird auch. Es kommt dazu, bedauert Obst, dass die versammelten "Albtraummythen" so sonderlich originell auch wieder nicht sind. Im übrigen macht es nicht den Eindruck, dass dem Rezensenten das alles überhaupt nicht gefallen hat; er staunt nur und will wohl vor allem warnen, dass dies Buch nicht jedermanns Sache sein könnte.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.12.2006
Der Rezensent Fritz Göttler kommt zu einem gemischten Fazit über dieses Buch von Ahmet Zappa. Einerseits gefällt ihm der Umstand, dass sich das Buch "quer zum aktuellen Fantasy-Buch" stellt und mit dem Kampf von Gut gegen Böse nicht viel gemein hat, sondern ganz realitätsnah bleibt "gewissermaßen die Version der Terror- und Irakkriegszeit. Trotzdem stören ihn die "großspurigen Verbalattacken", zu denen die Kontrahenten gerne greifen. Im Großen und Ganzen scheint Göttlers Eindruck aber doch eher positiv zu sein. Die Monster-Abwehrrezepte kommen ihm "wirklich packend" vor, ab und zu meint der Rezensent sogar einen "neubelebten Hippie-Geist" zu spüren.
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