Rotkäppchen macht sich auf, um der kranken Großmutter Wein und Kuchen bringen. Im Wald trifft es den Wolf und der hat anderes vor... In seinem Bilderbuch greift Adolfo Serra die bekannten Elemente aus dem Märchen der Brüder Grimm auf und ordnet sie neu an. Er erzählt ohne Worte und lässt seine Bilder sprechen über Geborgenheit und Ängste und darüber, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2013
Rezensentin Annemarie Schickert gefällt der "minimalistische Stil", mit dem der spanische Grafiker Adolfo Serra das Märchen "Rotkäppchen" erzählt: Ohne Worte aber keinesfalls sprachlos. Wie gewohnt, folgen wir Rotkäppchen in den Wald. Doch Serra spinnt den Faden weiter und zeigt Rotkäppchen und Großmutter sogar im Wolfbauch. Die Vieldeutigkeit der Bilder, wie Serra Wolfspelz und Wald oder Wolfskiefer und Treppe ineinanderfließen lässt, ist für die Rezensentin ein "illustratorischer Geniestreich".
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