Aus dem amerikanischen Englisch von Uwe-Michael Gutzschhan. Mit Illustrationen von J. P. Coovert. Der plötzliche Tod seines Vaters wirft den zwölfjährigen Finn zunächst völlig aus der Bahn. Seine Haare werden immer heller und auch seine Haut verliert jede Farbe. Finn ist davon überzeugt, sich allmählich aufzulösen. Kann es sein, dass er verschwinden muss, weil er seinen Vater nicht retten konnte? Oder wird Finn zu einer Art Geist, um ihn so wiedersehen zu können? All diese und andere Überlegungen schreibt Finn in sein Tagebuch. Aber auch die Erinnerungen an die vielen besonderen Erlebnisse mit seinem Vater sammelt er. Manches davon verewigt er in Cartoons. Witzig und nachdenklich, einfallsreich und ernst nähert er sich so immer mutiger dem schrecklichen Tag, der alles veränderte ...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.05.2010
Rezensentin Roswitha Budeus-Budde ist beeindruckt: Die "literarische Kraft" des Romans von Evan Kuhlman über einen Jungen, der seinen Vater verloren hat und in Folge selbst zu verschwinden droht, ist nicht gerade typisch für Kinderliteratur. Auch Uwe-Michael Gutzschhahns "kongenialer" Übersetzung hat sie sehr beeindruckt. Die Rezensentin ist offensichtlich sehr berührt davon, wie der Junge versucht, seine Trauer zu verarbeiten.
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