Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Mord und Ratschlag
Die Unerbittlichkeit des Schnees
Von Ekkehard Knörer
02.01.2008. Russische Gegenwart: Monster tauchen auf, Menschen verschwinden, der Held bekommt eine Kugel in den Kopf - und über alles legt sich in Martin Cruz-Smiths Roman "Stalins Geist" der Schnee. In "Das Gesetz der Ehre", Gianrico Carofiglios drittem Roman um den Avvocato Guido Guerrieri, ist das Leben bittersüß und die Wahrheit relativ.
Es wird viel gegraben in Martin Cruz Smith' neuem Roman "Stalins Geist". Was zu Tage kommt beim Graben, sind Stücke der Vergangenheit, wenn auch nicht immer jener Teil, dem man wiederzubegegnen hoffte. Und manchmal muss man auch gar nicht graben, manchmal erscheint nämlich einer ganz von selbst und wie gerufen: Stalin etwa, der zu später Stunde in einer Moskauer U-Bahn-Station umgeht. Um Missverständnissen vorzubeugen: Wir schreiben das Jahr 2005, der russische Präsident heißt Wladimir Putin.
Mit einem "Schnee"-Prolog beginnt das Buch und dieser Prolog endet mit der Aussicht auf die Leichen, die auftauchen, wenn der Schnee im Frühjahr schmilzt. Das ist das Leitmotiv des Romans. Schon im Winter aber sind unter dem Schnee die Konturen von Mord und Verbrechen zu sehen. Mit einem Anruf, der den Falschen erreicht, kommt alles in Gang. Eine Frau will ihren Mann um die Ecke bringen, nur wird ihr Arkadi Renko, Ermittler bei der Moskauer Staatsanwaltschaft, dabei nicht helfen, auch wenn er zunächst so tut. Die Spuren führen zu den Kollegen Isakow und Urman und von diesen sehr direkt in den Tschetschenienkrieg. In diesem waren Isakow und Urman als Mitglieder der Elitetruppe OMON im Einsatz, legendär ist der unwahrscheinliche Sieg unter Isakows Kommando gegen eine tschetschenische Übermacht. Aber bei Legenden wird Arkadi Renko skeptisch.
Martin Cruz Smith lässt nichts aus. Tschetschenien nicht, Stalin nicht, den Zweiten Weltkrieg schon gar nicht. Die russische Gegenwart erscheint als eine einzige hektische Vergangenheitsverdrängungsaktion. Manches taucht auf und lässt sich für Politintrigen nutzen. Anderes taucht auf und wird sofort zum Verschwinden gebracht. Stalin kommt den Sowjetnostalgikern recht, die Zeugen der tschetschenischen Heldentat aber müssen sterben. Als Überlebende der Tschernobyl-Katastrophe ist Arkadis Freundin Eva unterwegs zwischen den Fronten. Der bucklige Reporter Ginsberg weiß mehr als er sagt. Renkos Schützling Schenja, ein junges, aber renitentes Schachgenie, bewegt sich zwischen Obdachlosenmilieu und den Resten der kommunistischen Parteiorganisation. In den Kasinos sitzen die neuen Milliardäre und jeder aus sprudelnden Quellen gewonnene Rubel ist durch eine schmutzige Tat gedeckt. Und Renko, der mit Gusto im Schmutz wühlt, wird erst um ein Haar von einer Harfe spielenden Schönheit stranguliert, bekommt dann eine Kugel in den Kopf und geht zu Boden und steht wieder auf und ist für den Rest des Romans etwas wie sein eigener Geist.
Und dann führen alle Spuren nach Twer, in eine Stadt ein paar Zugstunden von Moskau. Hier mobilisiert Isakow seine Truppen für die Wahl, die beiden amerikanischen Wahlkampfmanager immer mittendrin. Und auch hier wird gegraben und im Wald vor der Stadt ein Massengrab entdeckt. Renko fährt mit einem uralten Motorrad und taucht unter, dafür taucht eine Art Ungeheuer von Loch Ness in einem nahegelegenen See auf. Es sterben weiter die Menschen gewaltsamer Tode. Es ist weiter auch für Renko lebensgefährlich.
Man könnte den Eindruck gewinnen, "Stalins Geist" sei ein Buch, in dem die Ereignisse sich überschlagen. Und ja, sie tun es, aber zugleich tun sie es nicht. Denn bei aller Deliranz des Auftauchens, Vergrabens, Ausbuddelns und Verdrängens, die diese russische Gegenwart durchwaltet, bleibt die Temperatur des Erzählens demonstrativ kühl. Der Zorn, der einen jeden beim Anblick solcher Verhältnisse überkommt, hat in diesem Winterroman einen ganz spezifischen Aggregatzustand: den von Schnee, der leise rieselt und unerbittlich doch alles erfasst, Totes und Lebendes.
Mit einem Schneepanorama endet der Roman. Der Schnee verwandelt Twer, wie es im vorletzten Satz heißt, in "einen reinen und weißen Ort". Dieser Anschein der Unschuld ist nicht ohne bittere Ironie. Und doch gibt es, für den Moment, etwas wie Frieden: "Der Lenin-Platz war ein See aus Licht, aber abseits des Zentrums wurden die Straßenlaternen sanft überwältigt. Es schneite, und die Stadt senkte und hob sich. Der Schnee hatte einen Rhythmus, so gleichmäßig wie die Wellen auf dem Meer, und wenn der Schnee herabsank, sah es aus, als steige Twer in die Höhe."
***
Avvocato Guido Guerrieri sinniert: "Wenn man die Buchstaben des italienischen Wortes 'la verita', die Wahrheit, umstellt kommt das Anagramm 'relativa' dabei heraus." Die Wahrheit ist relativ. Der Schein kann trügen, die Erinnerung auch. So erinnert sich Guerrieri gut daran, wie ihn einst in seiner Kindheit in einer gefählichen Gegend seiner Heimatstadt Bari rechte Schläger übel zurichteten. Einer dieser Schläger, glaubt er zu wissen, war Fabio Paolicelli - Spitzname Fabio Rayban, der Sonnenbrille wegen. Der sitzt nun vor ihm und wünscht, von ihm verteidigt zu werden. Guerrieri weiß nicht recht, wie ihm geschieht. Er weiß auch nicht recht, wie er sich fühlen und ob er seinem Mandanten der eigenen beruflichen Ehre wegen die Freiheit oder aus Rachegelüsten den Knast wünschen soll.
Paolicelli wurde bei einer Grenzkontrolle erwischt, im Auto war eine beachtliche Menge Kokain versteckt. Er gestand den Schmuggel, um, wie er jetzt sagt, zu verhindern, dass auch seine Frau, die mit im Auto saß, eingesperrt wird. Kein Wunder, dass er in der ersten Instanz schuldig gesprochen wird. Ein aus Rom aufgetauchter Anwalt will zwar kein Geld, leistet aber auch wenig Beistand. Nun widerruft Paolicelli das Geständnis, seine Ehefrau Natsu erscheint in Guerrieris Kanzlei und damit wird alles erst recht kompliziert für den Avvocato. Die Ehefrau nämlich ist eine Schönheit und er spürt, wie seine Widerstandskräfte schwinden.
Die Wahrheit ist relativ und der Ich-Erzähler Guerrieri weiß lange nicht, was er von diesem Fall halten soll. Er weiß auch bald nicht mehr, ob seine Erinnerung nicht vielleicht trügt und er weiß ebenso wenig, wie er aus der Geschichte mit Paolicellis Frau wieder rauskommt. An seinen Zweifeln und Selbstzweifeln, seinen Stimmungsschwankungen, aber auch seinen Triumphgefühlen haben wir teil. Wie in den beiden Vorgängern manövriert Gianrico Carofiglio, langjähriger Anti-Mafia-Staatsanwalt in Bari, mit großem Geschick zwischen Gerichtsroman und subtiler Figurenentwicklung.
Sein Held Guerrieri ist als Verteidiger brillant, aber er ist zu grundsätzlichen Zweifeln an sich und dem Leben, das er führt, allzeit bereit. Er liebt die Literatur, er schlägt sich die Nächte um die Ohren, er gerät in tagtraumartige Zustände, er ist einer, dessen Realitätstüchtigkeit immer mal wieder von Anfällen eines exzentrischen Möglichkeitssinns überwältigt wird. Er ist einer, den die Vergangenheit nicht loslässt, der sich mit einer gewissen Lust von Unglücken heimsuchen lässt, einer, der dem Glück nicht traut und Dinge, die heil sind, mutwillig kaputtmacht. Mit dem Pathos, das Carofiglio nicht fremd ist, gesagt: Eine durch nichts zu stillende Trauer durchzieht das Leben des Avvocato, der doch, mit der Heiterkeit, die bei Carofiglio eben auch nicht fehlt, darauf baut, dass es schon gut ausgehen wird, dass sich ein Weg findet, eine Lösung, am Ende gar ein Freund fürs Leben.
Guido Guerrieri verkörpert ein Prinzip, ja, eine Lebensphilosophie und er tut dies umso überzeugender, als die Figur in dieser Philosophie, oder auch die Philosophie in dieser Figur, ganz und gar aufgeht. Es sind darin Anteile von Wut und Wehmut, von Süße und Bitterkeit, Entschlossenheit und Skepsis, Witz und Stolz, Nostalgie und Realismus, Schwäche und Stärke auf Eigentümlichste vermischt. Was Carofiglios Romane um diesen Helden ausmacht, ist mithin, um diese Einzigartigkeit auf den einzig möglichen Begriff zu bringen, in erster Linie ihre Guerrierita. Dazu gehört, dass nicht nur die Wahrheit relativ ist, sondern auch, dass jedem Triumph ein Abschied innewohnt. Und jedem Abschied, solange der Tod nicht ins Spiel kommt, ein Neuanfang. Und weil dies zyklische Denken so unabdingbar zur Guerrierita gehört (und gewiss auch, weil Carofiglio in Italien rasend schnell zum Bestsellerautor geworden ist), wird wohl noch mancher Roman um diesen Helden folgen.
Martin Cruz-Smith: Stalins Geist. Aus dem Englischen von Rainer Schmidt. C. Bertelsmann, München 2007. 368 Seiten. 19,95 Euro (Bestellen)
Gianrico Carofiglio: Das Gesetz der Ehre. Aus dem Italienischen von Claudia Schmitt. Goldmann, München 2007. 272 Seiten. 19,95 Euro (Bestellen)
Archiv: Mord und Ratschlag
Thekla Dannenberg: Poesie der Straße
13.05.2013. Giancarlo de Cataldo "König von Rom" lehrt, niemals Gefälligkeiten von einem Camorraboss anzunehmen. Mike Nicol besingt in seinem "Killer Country" das Grau Südafrikas, das noch trister sein soll als das Grau Berlins. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Liebe wie Blut
08.04.2013. In ihrem wunderbar dunklen Roman "Opfer" erzählt Cathi Unsworth von einer traurigen Jugend in England zwischen New Wave und Gothic, von Freundschaft, Musik und Stil - und von wirklich bösen Menschen. In Sara Grans "Das Ende der Welt" fährt Superdetektivin Claire DeWitt gegen ihre eigene Drogennebelwand. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Ehre und Familie
08.03.2013. In seinen Memoiren "Ein Herr mit Zigarette" blickt der große Carlo Fruttero auf die Zeit zurück, als der Weltgeist durch Turin und die italienischen Krimis wehte. Andrea Camilleri holt einen Carabinieri aus dem Piemont als Verstärkung für den Kampf gegen die dunklen Mächte Siziliens. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Sorgen um den Wurm
23.01.2013. In "Rache verjährt nicht" erzählt Reginald Hill von einem Aristokraten, der von seinen Feinden unschuldig ins Gefängnis gebracht wird - als Investmentbanker und Kinderschänder. Pete Dexter führt mit seinem Roman "Paperboy" in die Sümpfe Floridas und die Wildnis seiner Kleinstädte, in der sich zuallererst die Starreporter verirren. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Die Nixe soll dich zerfetzen
17.12.2012. In ihrem Kriminalroman "Albanisches Öl" erzählt Anila Wilms voller Witz und Poesie von einem historischen Mord, dem alten Gesetz der Berge und einem Land, das seine Zukunft verlor, noch bevor es in der Gegenwart ankam. Keigo Higashino inszeniert in seinem Krimi "Verdächtige Geliebte" den kombinatorischen Zweikampf zwischen einem Mathematiklehrer und einem Physikprofessor. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Schwarze Raben
12.11.2012. Agentenaustausch mit einer Person: Mit seinem Roman über den Doppel-Agenten Kim Philby führt Robert Littell die Welt der Spionage in höchste Höhen der Paranoia und Schizophrenie. Petros Markaris rechnet in "Zahltag" mit Steuersündern und einer geschäftuntüchtigen Mafia ab. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Komposition für dreizehn Windräder
11.10.2012. Wenn es um die Behandlung von Roma geht, dann ist Europa in Rom genauso hässlich wie in Kollwitz-Fichtenberg: Das zeigen gleich zwei neue Krimis: In Roberto Costantinis Thriller "Du bist das Böse" ermittelt ein altersmilder Ex-Faschist gegen Vatikan und Staatsmacht. In Merle Kröger "Grenzfall" nimmt es eine heitere Vagabundin mit Regionalgrößen und der NPD in Vorpommern auf.
Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Kernschmelze in Paris
30.08.2012. Mit ihrem furiosen Verschwörungsthriller "Die ehrenwerte Gesellschaft" begeben sich Dominique Manotti und DOA in den inneren Reaktorblock der französischen Atomindustrie. Anne Goldmann befreit in ihrem psychologischen Thriller "Triangel" eine Frau aus dem Gefängnis ihrer Angst. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Die Dachse sind relativ diskret
24.08.2012. Thomas Steinfelds Krimi ist kein publizistischer Racheakt an Frank Schirrmacher. Worüber sich das Feuilleton seit zwei Wochen echauffiert, ist eine Krimiparodie, in der einem Mord in kultivierter Pose nicht nachgegangen wird. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Ströme des Todes
24.07.2012. Helon Habila führt mit seinem dunkelleuchtenden Roman "Öl auf Wasser" ins Nigerdelta, auf das sich ein undurchdringlicher Schlick aus Öl, Habgier und Ignoranz gelegt hat. Emrah Serbes' melancholischer Kommissar Behzat Ç. gräbt sich durch die Parks von Ankara und den türkischen Staatsapparat. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Der Schwanenfänger von Hamburg
26.06.2012. In seinem aufregenden Thriller "Tage des Bösen" zeigt Peter Temple den Detektiv des 21. Jahrhundert als einen Broker des Informationshandels, aus dem internationale Konzerne, Geheimdienste und Journalisten mit allen Mitteln ihren Profit zu schlagen versuchen. Daniel Woodrell erzählt in seinem Roman "Der Tod von Sweet Mister" aus der Gegenwelt: von Ohnmacht, Unwissen und Armut in Missouri. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Das ist also Reichtum
14.05.2012. Oliver Harris holt mit "London Killing" den englischen Krimi zurück in die Metropole und lässt seinen Detective Belsey sehr riskant, aber vornehm gegen die City zocken. Giancarlo de Cataldo und Mimmo Rafele decken in "Zeit der Wut" den Plan zur Abschaffung Italiens auf. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Schönheit in den Gesten
02.04.2012. In Oscar Urras Madrid-Trilogie raffen sich erschöpfte Männer noch einmal auf, um gegen die Mafia, einen korrumpierten Apparat und ihre Abschiebung aufs Abstellgleis zu kämpfen. Fred Vargas lässt in ihrem neuen Roman "Die Nacht des Zorns" die Wilde Jagd durch die Normandie reiten. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Verbrechen und Erlösung
06.03.2012. In Georg M. Oswalds Roman "Unter Feinden" versuchen ein Junkie und ein Spießer, ihre Haut und ihren Polizistenjob zu retten, während Dealer, Terroristen und eine Staatsanwältin hinter ihnen her sind. Yves Ravey erzählt in "Bruderliebe" von einem kalten, aber sehr eleganten Verbrechen. Mehr lesen
Thekla Dannenberg: Erde im Blut
17.01.2012. In Parker Bilals "Die dunklen Straßen von Kairo" kämpft Privatdetektiv Makana für Aufklärung und bringt damit Magnaten und Sittenwächter gegen sich auf. In "Der achte Zwerg" lässt Ross Thomas einen Nazijäger durch das Deutschland im Jahre Null jagen. Mehr lesen
Am häufigsten kommentierte Bücher
Wolfgang Herrndorf: Tschick
"Ich muss dir ein Geheimnis verraten", sagte ich. "Ich bin der größte Feigling unter der Sonne. … mehr lesen
Robert Louis Stevenson: Die Ebbe
Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Klaus Modick. Herrick, Huish und Davis, drei zerrüttete … mehr lesen
Petter Lidbeck: Vinnie macht Ferien
Aus dem Schwedischen von Kathrin Hägele. Mit Bildern von Barbara Nascimbeni. In den Sommerferien besucht Vinni ihren … mehr lesen





