Tracy Thompson

Mütter und Depression

Ursachen und Auswege
Cover: Mütter und Depression
Patmos Verlag, Düsseldorf 2007
ISBN 9783491421073
Gebunden, 200 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Sonja Schuhmacher. Erschöpft, gestresst, voller Angst, nicht gut genug zu sein Mutterschaft fordert und überfordert emotional viele Frauen. Sie kann der Beginn einer schleichenden Erkrankung der Seele sein, die wie ein Schatten auch auf das Leben der Kinder fällt: Depression. Was sind die Ursachen der oft chronisch verlaufenden, mitunter lebenslangen mütterlichen Depression? Was unterscheidet sie von anderen Depressionen? Was sind die Folgen? Anhand authentischer Stimmen von 400 Frauen und persönlicher Erfahrungen erklärt Tracy Thompson das Phänomen aus neuester wissenschaftlicher Sicht.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.10.2007

Mutterschaft hat Depression zur Folge, und zwar öfter und anhaltender, als man denkt. Über bloße postnatale Stadium geht die Depression dabei weit hinaus, auf diesen Sachverhalt will die Psychologin Tracy Thompson, die selbst Mutter ist und an einer schweren Form der Erkrankung litt, mit diesem Band hinweisen. Erklärungen muss man gar nicht weit herholen: Mütter stehen unter "Dauerstress", haben oft genug das eigene Leben zu organisieren und das des Kindes und der Familie. Die Erwartungen sind hoch, die Kräfte sind endlich. Und an ihrem Ende steht der Wunsch, nichts mehr zu tun, sich zu verkriechen, in manchem Fall auch der Selbstmordversuch. Wichtig ist Thompson die Erkenntnis, dass Depressionen "heute so gut zu behandeln [sind] wie nie zuvor", dass es Möglichkeiten gibt, sich "konstruktiv" mit der Erkrankung auseinanderzusetzen. Die Rezensentin Manuela Lenzen lobt das Buch als "einfühlsamen Appell", der "gut fundiert" sei, aber keineswegs "trocken-wissenschaftlich".
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