Steven Bloom

Immer dieselben Witze

Roman
Residenz Verlag, Salzburg 2000
ISBN 9783701711871
gebunden, 232 Seiten, 19,94 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Silvia Morawetz. Es ist 1949, kurz vor dem Koreakrieg. In Bald Sams kleinem Lokal in Brooklyn kommen Izzy und seine Freunde Achie Feinstein, Jack Goldfarb, Benny Kubbleman und Meyer Woolf zusammen. Sie essen einen Happen, sehen sich die Dodgers im Fernsehen an und teilen einander ihre Hoffnungen und Ängste mit. Doch hauptsächlich erzählen sie Witze.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.05.2000

Eine Buchbesprechung, in der Witze erzählt werden: zumindest zwei aus Steven Blooms Erstlingsroman "Immer dieselben Witze" gibt der Rezensent Herbert Wiesner wieder. Ansonsten hält er sich bedeckt und nimmt die Haltung ein, die er auch dem Autor Bloom, einem in Heidelberg amerikanische Landeskunde lehrenden Autor, Jahrgang 1942, zuspricht: er hört zu, er erzählt weiter, ohne Kommentar. Bloom hat sein Ohr einer Gruppe New Yorker Juden geliehen, die Ende der 40er Jahre im Bezirk Bedford-Stuyvesant in engster Nachbarschaft mit vielen Schwarzen leben. Diskriminierungsmechanismen, Kriegsangst, Holocaust-Erinnerungen, Amerika und der Kommunismus lauten ihre Themen, die alltäglich von Witzen untermauert oder durchbrochen werden. "Immer dieselben Witze" - der Rezensent scheint`s zu mögen.
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