Stefan Wimmer

Lost in Translatione

Roman
Cover: Lost in Translatione
Blond Verlag, München 2024
ISBN 9783981729566
Kartoniert, 288 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Die Kajal-Clique is back! Sie reitet wieder - diesmal Richtung Italien: Roderick, Meindorff, Deibel und Wimmer verbringen dort ihren ersten Sommerurlaub, ohne Eltern. Und dieser hat es in sich! Denn während unsere vier Helden noch rätseln, ob sich im katholischen Italien Party machen lässt, wartet dort schon ein erotischer Hexenkessel auf sie, mit gutaussehenden Mädchen wie Genoveva, Aurora, Dolores und Roberta. Und mit Giacomo, dem Spezialisten für Trümmer-Nächte. Bald sind die Erfolge der Kajal-Clique so groß, dass sie sogar mit dem Gesetz in Konflikt kommen (dem "Solemare"-Gesetz!). Doch damit geht der Wahnsinnsreigen erst richtig los.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 26.07.2024

Rezensent Tobias Lehmkuhl wird ganz wehmütig ums Herz mit Stefan Wimmers Roman über eine Münchner Jungs-Clique, die in Milanos Diskotheken auf sexuelle Erweckungstour geht. Nicht nur, weil dabei so ziemlich alles schiefgeht, was schiefgehen kann, sondern auch, weil Wimmer jede Menge Erinnerungen weckt. An Worte wie "Rambazamba" etwa, an Musik und Drogen oder schwüles Gefummel oder andere halb großartige, halb schmerzhafte Realitäten eines Sechszehnjährigen. Darüber hinaus aber kann Wimmer einfach wunderbar plastisch Figuren, Situationen und Dialoge entwerfen, findet Lehmkuhl. Das schafft die erwünschte Intensität, versichert er.