Roger Ballen

Outland

Cover: Outland
Phaidon Press, Berlin 2001
ISBN 9780714840581
Gebunden, 120 Seiten, 51,29 EUR

Klappentext

Gestaltung Stuart Smith. Mit einem Text von Peter Weiermair. Mit 80 s/w-Fotos. "Outland" hieß eine Ausstellung des in Johannesburg lebenden, 1950 in New York geborenen Photographen Roger Ballen 2001 im Württembergischen Kunstverein. Gezeigt wurden 80 Schwarz-weißaufnahmen, die anthologisch das gesamte Spektrum seiner Arbeit aus zwanzig Schaffensjahren umfasste.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 05.01.2002

Ein besonders kurioses Objekt hat sich der amerikanische Fotograf Roger Ballen für seine Bilder ausgesucht: "südafrikanische Weiße, die mit dem Ende der Apartheid an die Unterkante der Unterschicht gerutscht sind." Leute ohne Lobby also - mitnichten aber, warnt Ulf Erdmann Ziegler noch im selben Atemzug, hat Ballen mit seiner Fotografie Lobbyarbeit im Sinn. Ihm geht es um Herausarbeitung von Subjektivität (wie der Rezensent höflich sagt - gemeint scheint aber doch eher: Exzentrik), die in ästhetisierende Szenarien gesteckt wird. Statt Sozialdokumentation gibt es so "existenzielles Theater", nicht ohne "Übertreibungen", meint der Rezensent, der sich an die Arbeiten von Diane Arbus und Irving Penn erinnert fühlt. Die möglichen moralischen Probleme eines solchen Herangehens tut er in einem Nebensatz ab. Gelobt wird der Phaidon-Verlag für diese "schlichte, vorzügliche Monografie".
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