Captain Robert L. Snow, Leiter der Mordkommission von Indianapolis, will nicht glauben, dass er im letzten Jahrhundert als Maler James Carroll Beckwith schon einmal gelebt hat. Er nimmt die Ermittlung in Sachen Wiedergeburt auf und begibt sich damit auf eine Spurensuche, die eine unglaubliche Geschichte ans Tageslicht befördert ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.01.2001
Drei Mutmaßungen über dieses Buch präsentiert uns der Rezensent: Es könnte sein, dass der Autor einfach nur Geld brauchte; dass er sich einen Jux machen wollte, oder, dritte Möglichkeit, er ist schlicht geisteskrank. Die Erzählung über die Reinkarnation des Malers C. Beckwith für bare Münze zu nehmen jedenfalls, fällt Ernst Horst im Traum nicht ein. Das Gefühl, einem schlechten Hollywood-Film beizuwohnen, hat ihn während der Lektüre offenbar nicht verlassen. Um sich bei der Nachprüfung der allzu unglaublich erscheinenden Aussagen des Buches nicht zu verzetteln, greift Horst lieber zum "echten" Fake: Das Premake solcher Reinkarnationsgeschichten nämlich hat Carl Barks (die FAZ hat ihn für immer ins Herz geschlossen) bereits 1957 gezeichnet, mit Dagobert Duck in der Hauptrolle. Der Comic, so Horst, koste den geneigten Leser gar einen Groschen weniger als das Buch.
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