Illustration von Nils Andersen. Du hast nichts zu verlieren, wenn dir alles genommen wurde! Der 19-jährige Kanadier Mathis begleitet Hope, einen elf Jahre alten Somali, auf dessen abenteuerlicher Flucht quer durch Südamerika. Kaum gestartet, heften sich zwei zwielichtige Typen an ihre Fersen. Nicht die einzige Bedrohung, der sich Hope und Mathis unterwegs stellen müssen. Auf ihrem atemberaubenden Trip über den Amazonas, die Panamericana und auf dem Dach eines rasenden Güterzugs lauert der Tod überall. Mehr als einmal können sie ihm nur knapp entkommen. Werden die beiden es in die Freiheit schaffen?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.01.2020
Peer Martins Jugendroman ist kein Wohlfühlbuch, aber lesenswert, findet Rezensent Andrea Duphorn. Der Roman erzählt vom 19-jährigen Kanadier und angehenden Fotojournalisten Mathis, der den Alltag von afrikanischen Flüchtlingen dokumentieren will und so den jungen Somalier Hope auf seiner Flucht nach Kanada begleitet. Wegen der schockierenden Details - Martin durchsetze den Roman, wie Duphorn erklärt, mit faktischen Informationsseiten über die sozialen Umstände in den afrikanischen Ländern, den Klimawandel oder den Drogenhandel - sei das Buch mit Sicherheit nichts für Zwischendurch, warnt der Rezensent. Jedoch handelt es sich durchaus um eine spannende Lektüre, die auch Züge eines Abenteuerromans trage, meint Duphorn, und folgt den beiden Protagonisten gerne durch die verschiedenen Etappen ihrer Flucht.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 04.09.2019
Großartig, unbedingt lesenswert, schwärmt Rezensentin Sylvia Schwab von diesem Jugendbuch, dass die Geschichte eines 11-jährigen somalischen Flüchtlings nach Kanada erzählt. Begleitet wird der Junge mit dem Namen "Hope" von einem 19-jährigen kanadischen Journalisten, der über Fluchtursachen und Klimawandel schreiben möchte. Autor Peer Martin, der schon mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, gelingt hier zweierlei, so Schwab: Er erzählt eine im klassischen Sinne unglaublich spannende Fluchtgeschichte und gleichzeitig füttert er den Leser mit jeder Menge Informationen über Klimawandel, Fluchtursachen oder Korruption - oft als doppelseitiger Informationseinschub, um die Geschichte nicht zu überfrachten. Klare Leseempfehlung von der begeisterten Rezensentin.
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