Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.07.2002
Oliver Williamson ist eine der bedeutendsten Ökonomen, die Rezensentin Indira Gurbaxani nennt ihn in einem Atemzug mit Smith und Keynes. Mit seiner seit 1975 unter diesem Namen betriebenen Neuen Institutionen Ökonomik (NIÖ) hat er das Fach revolutioniert. Mit seinem Beitrag zu dem Band liefert Herausgeber Ingo Pies einen "ersten Überblick" über die Theorie, die die Gesellschaft als "Organisation bestimmter Zweckverbände" in den Blick nimmt. Helmut Dietl schreibt über eine "Theorie der Unternehmung", Andrea Maurer stellt die Gegensätze "Organisationssoziologie und Organisationsökonomik" vor. Insgesamt, so Gurbaxani, ist das Spektrum der behandelten Theorieaspekte breit und auch für den Nicht-Experten sehr gut lesbar.
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