Nava Semel erzählt von Liebe und Freundschaft. Von Usik, einem jüdischen Jungen, der im Palästina von 1935 aufwächst, einem Land, in dem Juden, Araber und Briten verfeindet nebeneinander leben. Doch mit dem Charme und der Weisheit eines 12-Jährigen lebt er den Erwachsenen vor, dass Fremdheit kein Grund für Feindschaft ist.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 25.08.2003
Roswitha Budeus-Budde scheint dieses Buch, das in der englischen Besatzungszeit in Palästina spielt und dessen Hauptfigur der 12-jährige israelische Junge Usik ist, mit Vergnügen gelesen zu haben. Sie betont, dass die Geschichte, in der auch die "skurrilen" Seiten der Lebensgemeinschaft von Arabern, Israelis und Engländern erzählt werden, "komisch und anrührend" wirkt, gleichzeitig aber durch den Erzähler, der offensichtlich den Holocaust erlebt hat, von einer "leisen Traurigkeit" geprägt ist. Und so verlässt zwar der befreundete Palästinenser aufgrund der Konflikte am Ende sein Dorf, wie die Rezensentin informiert, doch trägt das Buch, dessen Übersetzung durch Mirjam Pressler sie als "kongenial" preist, dennoch dazu bei, die "Hoffnung", dass es zwischen Palästinensern und Israelis zu einer Versöhnung kommen könnte, weiterzutragen.
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