Aus dem Französischen von Huberta von Voss-Wittig.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.08.2005
Gut gefallen haben Angela Schader die Gedichte der libanesischen Dichterin Nadia Tueni; die neue Übertragung von Huberta von Voss erscheint ihr zwar "nicht immer makellos, aber weitgehend verlässlich". Am beeindruckendsten, weil am "zugänglichsten und wohl auch am schönsten" findet sie die Gedichte, die sich mit Stadt- und Landschaftsbildern befassen, und "durch die lyrische Abstraktion hindurch deutlich distinkte Atmosphären und Kolorite entwerfen". Ein bisschen mehr Entschlüsselungsleistung muss der Leser bei den Gedichten aus anderen Bereichen leisten, doch die Beschäftigung lohnt sich nach Meinung der Rezensentin: Die "kompromisslos ausgreifenden, starken und individuellen Metaphorik fordert zu einer fruchtbaren Auseinandersetzung heraus".
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 06.01.2001
Die Gedichte der früh verstorbenen libanesischen Dichterin findet der Rezensent (Kürzel stw.) "melancholisch schön und voller Gefühl", die Bildsprache der Autorin ist, in ihrer Mischung wenigstens, in seinen Augen "wohl einzigartig", bewegt sich "zwischen Symbolismus und Surrealismus". Kritik gibt es allerdings an der Übersetzung: Abgesehen von einzelnen Fehlübersetzungen bestehe das grundsätzliche Manko darin, dass sie "prosaisch bleibt".
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