"Äääääch-wächäch-wääääääch!", stöhnt der Baum. Wieder liegt in seiner Nähe ein Toter. Die Fichte bringe Unglück, sagen sie in diesem Dorf im Allgäu, wo fast alle an Spuk und Übersinnliches glauben. Das ist vermutlich Quatsch, denken Hendrik, Eddi und Ida. Also gehen sie der Sache mit scharfem Verstand auf den Grund. Doch bevor sie auf eine faszinierende Spur stoßen, muss sich Hendrik fragen, ob er selbst von einem Spuk befallen ist: Er hat nicht nur auf einmal ein erstaunliches Wissen über Bäume, sondern auch seltsame Lähmungen. Muss er etwa um sein Leben fürchten?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.06.2019
Rezensentin Eva-Maria Magel bekommt von Martina Wildner den etwas anderen Schauerroman für Kinder. Gescheit und voller merkwürdiger Figuren, Handlungsstränge und Leerstellen, die im Leser noch weiterarbeiten und Anlass zum Gruseln geben, findet Magel die Geschichte um ein Bruderpaar, dessen älterer Teil die Bäume sprechen hört. Diesen dritten Band von Wildners Schauer-Trilogie findet Magel zwar nicht ganz so fesselnd wie die Vorgänger, doch Todesbäume, rätselhafte Unfälle und sprechende Kresse sorgen allemal für Gänsehaut, warnt die Rezensentin.
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