Eine Einführung in das literarische und kulturgeschichtliche Basiswissen zum Verständnis des Neuen Testaments. Dieser Band bietet die literarischen und kulturgeschichtlichen Grundinformationen zum Verständnis des Neuen Testaments, seiner Sprache und literarischen Formen samt kommentierten Beispieltexten für Übungen. Er zeigt, dass die neutestamentlichen Schriften ganz in der jüdisch-griechischen Kultur verwurzelt sind. Besonders zum sprachlich-stilistischen Teil gibt es bisher nicht vergleichbares.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.07.2001
Ist das nun eine Empfehlung? Neben Philipp Vielhauers "Geschichte der urchristlichen Literatur" sei Marius Reisers neues Buch über "Sprache und literarische Formen des Neuen Testaments" als Grundlagenwerk für Diplom- und Examensprüfungen geeignet, schreibt Eva Maria Fischer. Mmmh. Eine gewisse Langatmigkeit in der Argumentation will sie nicht abstreiten, auch wenn der Autor zu einer Ehrenrettung der neutestamentarischen Sprache angetreten ist und die Frische und Anschaulichkeit der Sprache des Evangelisten Markus betont. Fischer berichtet, dass es Reiser gelinge, einen hohen Anteil an gesprochener Sprache in den paulinischen Briefen festzustellen, die darum einer assoziativen Denkweise folgten. Gewidmet habe Reiser sein sprachwissenschaftliches Buch dem Altphilologen Wifstrand; dass er selbst auch hervorragend die griechische Sprache beherrsche, demonstriere er mit neun von ihm kommentierten Textbeispielen.
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