Aus dem Französischen von Silv Bannenberg. Magali ist 11 Jahre alt und liebt die Beatles. Was sie gar nicht liebt, ist die Schule, besonders seit sie in der Mittelstufe ist, denn plötzlich wird sie von schrecklichen Angstgefühlen gepackt. Und so flüchtet sie sich immer mehr in die Musik der Beatles. Magali Le Huche erzählt von der Phobie, die sie dazu brachte, sich zwei Jahre lang von der Schule zurückzuziehen. Vor allem aber erzählt sie von der Leidenschaft, die ihr Zuflucht bot - Beatles, Beatles, Beatles -, von der langsamen Rückkehr in die Schule und den ersten Schritten als Künstlerin. Dabei lässt sie das Paris der 1990er-Jahre mit unzähligen unterhaltsamen Details wiederauferstehen. Wie Alice im Wunderland gleitet sie in ein Paralleluniversum, undwir tauchen kopfüber ein in einen schillernden Wirbelwind der Farben!
Rezensentin Eva-Christina Meier fühlt mit der Protagonistin in Magali Le Huches Graphic Novel mit. Von ihrem jüngeren Selbst erzählt die französische Zeichnerin; von der 11-jährigen Magali, die nach einem Schulwechsel eine Schulphobie entwickelt und fortan Fernunterricht bekommt. Dabei geht es laut Meier weniger heiter zu als in Riad Sattoufs Coming-of-Age-Comicreihe "Esthers Tagebücher", an die sich die Kritikerin thematisch erinnert fühlt - eindrücklich stelle Le Huche vielmehr dar, wie sich das Mädchen immer weiter in sich zurückzieht. Wie die Zeichnerin dann aber doch "hoffnungsvoll" davon erzählt, wie sie während dieser Zeit zum einen das Zeichnen und zum anderen die Musik der Beatles entdeckte, imponiert der Kritikerin. Besonders gut gefällt ihr etwa eine Zeichnung, in der Magali auf dem Boden liegt und von einem Beatles-Song in Form einer bunten "Soundwolke" umflossen wird - hier fühlt sie sich deutlich an das Gefühl des Erwachsenwerdens erinnert.
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