Aus dem Dänischen von Meike Blatzheim. Dieser Sommer könnte für Astrid der beste ihres Lebens werden. Mit ihrem Freund Jonas will sie auf Interrail-Reise gehen und die Welt entdecken. Und dann ist da noch Kristoffer, der Junge aus der Schule, der ihren Bauch kribbeln lässt und nichts lieber will, als sie glücklich zu machen. Alles könnte so perfekt sein, aber zu Hause wartet ihre ältere Schwester Cecilie. Sie hat eine Angststörung, unter der die ganze Familie leidet. Kann Astrid für sie da sein und trotzdem ihr eigenes Leben leben?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.06.2022
Rezensent Steffen Gnam staunt über die Leichtigkeit, mit der Lise Villadsen problematische Familienverhältnisse und Seelenlagen junger Menschen thematisiert. Erste Liebe und die jugendliche Psyche sind Thema in ihrem neuen Buch um ein unter Angstzuständen leidendes Mädchen im Schatten ihrer älteren Schwester. Wie sich das Mädchen im Verlauf zu emanzipieren sucht, gestaltet die Autorin laut Gnam im Wechsel von depressiven Stimmungen und fröhlicher Schrulligkeit. Darüber hinaus erfährt der Leser etwas über den heiklen Umgang mit psychischen Erkrankungen und über das dänische Highschool-Leben, erklärt Gnam.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…