Aus dem Dänischen von Meike Blatzheim. Dieser Sommer könnte für Astrid der beste ihres Lebens werden. Mit ihrem Freund Jonas will sie auf Interrail-Reise gehen und die Welt entdecken. Und dann ist da noch Kristoffer, der Junge aus der Schule, der ihren Bauch kribbeln lässt und nichts lieber will, als sie glücklich zu machen. Alles könnte so perfekt sein, aber zu Hause wartet ihre ältere Schwester Cecilie. Sie hat eine Angststörung, unter der die ganze Familie leidet. Kann Astrid für sie da sein und trotzdem ihr eigenes Leben leben?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.06.2022
Rezensent Steffen Gnam staunt über die Leichtigkeit, mit der Lise Villadsen problematische Familienverhältnisse und Seelenlagen junger Menschen thematisiert. Erste Liebe und die jugendliche Psyche sind Thema in ihrem neuen Buch um ein unter Angstzuständen leidendes Mädchen im Schatten ihrer älteren Schwester. Wie sich das Mädchen im Verlauf zu emanzipieren sucht, gestaltet die Autorin laut Gnam im Wechsel von depressiven Stimmungen und fröhlicher Schrulligkeit. Darüber hinaus erfährt der Leser etwas über den heiklen Umgang mit psychischen Erkrankungen und über das dänische Highschool-Leben, erklärt Gnam.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…