Aus dem Schwedischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Mit einem Nachwort von Ute Wegmann und Maria Müller-Schareck. Sailor lag wach in seinem Bett und fror. Er musste an früher denken.
Gleich drei neue Ferienlektüren für Kinder und Jugendliche liest Kritikerin Eva-Christina Meier: Den Verlag Péridot von Ferdinand Lutz kennt sie schon wegen seiner besonderen Bilderbücher, zu denen ganz klar auch Jockum Nordströms Reihe um Sailor und Pekka - ein alter Seebär und sein sprechender Hund - gehört. Der Autor hatte sie sich für seine Söhne ausgedacht, weiß Meier, die von dem wilden Stilmix zwischen Fotocollagen und verrückten Zeichnungen gleich ganz hingerissen ist. Im zweiten Band ist Sailor krank, hat eine arge Lungenentzündung mit verrückten Fieberträume. Pekka muss in die Apotheke, um Medikamente für ihn zu holen, erlebt aber noch einige Abenteuer mit Gartenschläuchen und Luftballons, wie die von den vielen lustigen Details amüsierte Rezensentin schildert. Dem Nachwort von Ute Wegmann und Maria Müller-Schareck, das dem Band eine fast vibrierende, sehr lebenslustige Qualität zuschreibt, kann sie sich nur anschließen.
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