Die Autorinnen Gertrude Cepl-Kaufmann und Antje Johannig nehmen den Leser mit auf eine kulturhistorische Zeitreise entlang des Rheins. Literatur und Kunst im Wandel der Zeit interessieren dabei ebenso wie nationalistische Bestrebungen und ideologische Verkrustungen. Durch die Fülle an literarischen Texte und zeitgenössischen Abbildungen ergibt sich das vielgestaltige Panorama der Kulturgeschichte des Rheins.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 31.05.2003
Der mit "rox" zeichnende Rezensent bespricht diese Kulturgeschichte des Rheins, dessen Bedeutung über Jahrhunderte hinweg kaum zu überschätzen gewesen sei, und dies nicht nur im wirtschaftlichen Sinne. Hier sei die Geschichte des Flusses vom Rhein der Romantiker über seine Bedeutung für die Burschenschaften bis zur Politisierung nach der Französischen Revolution oder seine Verbindung mit dem deutschen Nationalismus sachkundig erzählt. Das Fazit des Rezensenten: "Ein schön illustrierter Band und ein origineller Ansatz zu einer deutschen Kulturgeschichte."
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lukas Bärfuss: Königin der Nacht Eine kleine Stadt in der Schweiz. Ein Haushalt mit einer Frau und ihrem Sohn. Es gibt keinen Mann, es gibt Männer. Und an Geld herrscht immer Mangel, an Zärtlichkeit erst… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,…