Klappentext
Aus dem Französischen von Claudia Marquardt. Endlich: Kommissar Adamsberg ist zurück! Und er ist bereit für seinen bislang spektakulärsten Fall!In Louviec, einem kleinen Ort in der Bretagne, gehen merkwürdige Dinge vor sich: Ein Wildhüter wird mit einem kostbaren Messer in der Brust tot aufgefunden. In der Nacht zuvor wollen die Alten des Dorfes den hinkenden Schritt eines Geistes gehört haben, der immer dann erklingt, wenn Unheil bevorsteht. Als Adamsberg, der legendäre Kommissar, von dem Fall Wind bekommt, ist er nicht mehr zu halten: Er steigt in die Ermittlungen ein, und sofort fallen ihm drei Flohbisse an der Leiche auf, ein Detail, das sonst niemand gesehen hat. Noch ahnt er nicht, dass dies nur der Auftakt ist zu einer Mordserie, die das Dorf erschüttern wird…"
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Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 25.07.2024
Rezensentin Sonja Hartl hofft, dass sie hier nicht den letzten Fall des Kommissars Jean-Baptiste Adamsberg liest. Diesen von Fred Vargas ersonnenen Ermittler verschlägt es diesmal in einen kleinen Ort in der Bretagne, wo ein Messermörder umgeht, den manche für einen greisen Geist halten. Wie stets befleißigt sich Adamsberg eines genaueren Blickes und freierer Gedanken als alle um ihn herum, lernen wir, auch die komplizierte Handlung und die Skurrilität des Personals kennt Hartl aus älteren Vargas-Büchern. Ganz frisch wirkt diese Welt inzwischen nicht mehr, gesteht sie ein, über manche Personen hätte sie gerne mehr erfahren; und doch stellt sich bei der Rezensentin wieder bald die gewohnte Rätsellust ein.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 10.05.2024
Für Rezensentin Sylvia Staude bleibt alles beim Alten im neuen Krimi von Fred Vargas, und das ist gut so. Den weiterhin verschrobenen Kommissar Adamsberg, die etwas "verqueren" Details, die Cliffhanger, die psychologisch überzeugende, immer originelle Handlung und die glaubhaften polizeilichen Abläufe begrüßt Staude wie gute Bekannte. Dass Vargas ihren Ermittler über hätte, wie mancher Kritiker laut Staude mutmaßt, kann die Rezensentin jedenfalls nicht bestätigen. Und so gut gegessen wie in diesem Fall um sich häufende Morde in der Bretagne wurde auch schon länger nicht mehr in einem Krimi, findet sie.
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