Aus dem Spanischen von Ilse Layer. Der spanische Bestsellerautor Eloy Moreno erzählt die Leidensgeschichte eines namenlosen Jungen, der in der Schule gemobbt wird. Hautnah erleben wir die Angst, die Demütigungen und alle Phasen der Verzweiflung des Opfers, das keinen anderen Ausweg weiß, als in die Welt der Phantasie zu flüchten. Aber auch der Mobber und die, die wegsehen, kommen zu Wort.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.04.2023
Ein Junge wird in der Schule gemobbt und versucht, sich unsichtbar zu machen, erklärt Rezensentin Elisa Schüler die Prämisse von Eloy Morenos erstem auf Deutsch erscheinenden Roman: Die Überlebensstrategie, aus dem Blickfeld aller zu verschwinden, abzutauchen, um nicht mehr gemobbt zu werden, regt zu der Frage an, wie es dazu kommen kann. Und zu der Erkenntnis, dass dem Jungen den vermeintlichen Gefallen zu tun, nicht hinzuschauen, ihm noch mehr schadet, lernt Schüler. Das wird ihr manchmal etwas zu plakativ verhandelt, ist aber auch ziemlich lehrreich, schließt sie.
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