Cornelia Funke

Emma glaubt nicht an Feen

(Ab 7 Jahren)
Cover: Emma glaubt nicht an Feen
Insel Verlag, Berlin 2026
ISBN 9783458646204
Gebunden, 192 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Feen gibt es nicht ... oder doch? Die elfjährige Emma findet Schule wirklich anstrengend. Viel lieber ist sie draußen, erforscht Pflanzen, rettet Schnecken und beobachtet Tiere im verwilderten Park nebenan. Auf einem ihrer Streifzüge folgt sie einem merkwürdigen Insekt bis tief hinein in ein Brombeerdickicht. Emma staunt nicht schlecht, als sie sich plötzlich auf einer wunderschönen, blumenbestandenen Lichtung wiederfindet. Im nächsten Moment stellt sie jedoch mit Entsetzen fest, dass sie auf die Größe einer Maus geschrumpft ist! Wie kann das sein? Sind die über ihr flatternden Flügelwesen etwa Feen? Tatsächlich! Und sie sind furchtbar wütend darüber, dass ihre geheime Welt von einem Menschen entdeckt wurde. Zur Strafe wollen sie das Mädchen den Füchsen zum Fraß überlassen … Allein die Distel-, die Löwenzahn- und die kleine Glockenblumenfee sind bereit, Emma in ihrer Not zu helfen. Heimlich unterstützen sie das Mädchen auf der Suche nach einem Weg nach Hause und zeigen ihr, wie man mit Tieren und Pflanzen spricht. Dabei ist nicht nur Emma in Gefahr, auch das geheime Land der Feen ist in seiner Existenz bedroht … Wird es Emma und den Saat-Feen gelingen, diese wunderbare Welt zu schützen?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.09.2026

Rezensent Tilman Spreckelsen bewundert Cornelia Funkes Art, über Feen zu schreiben. Nichts in der Geschichte um ein auf Feengröße geschrumpftes Mädchen ist harmlos, warnt Spreckelsen, nichts ist niedlich. Gefahren, Grausamkeit und das "Unbehagen der Natur" sind bei Funke aber auch kein Mittel zur Spannungssteigerung, weiß er. Der Autorin geht es um Wahrhaftigkeit, so Spreckelsen. Und so scheint das Kinderbuch auch den Rezensenten zu faszinieren als eine Einladung in die Welt der Feen, in der alles lebt und spricht, aber nicht unbedingt zum Menschen. 

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