Mit Illustrationen von Maren Briswalter. Ademir und seine Mutter haben in Schweden eine neue Heimat gefunden. Seit kurzem ist Ademirs Mutter mit Arne zusammen. Mit Arne und seinen drei Kindern sind sie fast wieder eine richtige, große Familie, auch wenn sie sich erst einmal aneinander gewöhnen müssen. Ademir verbringt viel Zeit allein im Wald, am Hundesee, wo er einem geheimnisvollen "Geisterhund" nachspürt, der dort umgehen soll...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2001
Ein bisschen traurig sei die Geschichte des kleinen Bosniers Ademir ja schon, nur das Buch, verspricht Udo Angerstein, sei eben doch kein trauriges. Und wenn Angerstein erzählt, wie Ademir im dunklen Wald unterwegs ist, um der Sage vom Geisterhund nachzugehn, klingt das in der Tat eher spannend als traurig. Der Clou des Buchs aber besteht für den Rezensenten in der Fähigkeit der Autorin, "die Perspektive eines Kindes zu vermitteln und zu halten". So "leise und unspektakulär" das Buch auch daherkommt, dieser Trick macht, dass der Rezensent ganz gebannt ist und sich am Ende, wenn alles gut wird, mit dem kleinen Helden freut.
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