Herausgegeben von Therese Hörnigk Literaturforum im Brecht-Haus.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.05.2000
Ein etwas perverses Vergnügen artikuliert der Rezensent mit dem Kürzel "hör." an diesem Band. In einer Kurzkritik geht er vor allem spöttisch auf den Antiamerikanismus vieler Beiträger zu dem Brecht-Kolloquium von 1998 ein, auf dem dieser Band beruht. Dies sei wohl der letzte Halt der Altlinken. Intelligenter findet der Rezensent da schon einige eingestreute Gedichte von "Braun, Kirsten, Mickel u.a.", die sich auf differenziertere Weise mit dem Erbe Brechts auseinandersetzten.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…