Herausgegeben von den Freunden Frankfurts und Wilhelm E. Opatz. Mit Fotografien von Georg Christian Dörr u.a. Der vierte Band der Reihe zur Frankfurter Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigt wie schon die Bände über die 1950er bis 1970er Jahre zehn besondere Bauten der jüngeren Vergangenheit. Und wider Erwarten bietet die Frankfurter Architektur dieser Dekade eine große Bandbreite an qualitätvollen Gebäuden: von verspätet umgesetzten Planungen der 1970er Jahre über technoide Ingenieursentwürfe bis zur mit baukulturellen Zitaten gespickten Postmoderne sowie einem architektonischen Highlight aus dem Taunus, dem Speckgürtel der Stadt. Zu den unübersehbaren Zwillingstürmen der Deutschen Bank gesellen sich Museumsbauten, eine große Wohnanlage, Häuser für Kinder und für Studenten, in einem Haus wird jüdische Kultur gelebt, in einem anderen lässt sich der Flora beim Gedeihen zuschauen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.11.2020
Für Rezensent Matthias Alexander ist der von Wilhelm E. Opatz u.a. herausgegebene Architekturführer Frankfurt für die Jahre 1980-1989 etwas für Fortgeschrittene. Wer sich von den Detailfotografien, der etwas ungewöhnlichen Gebäude-Auswahl und den nicht weniger speziellen Texten (speziell in der Fokussierung) nicht abschrecken, sondern anregen lässt, versichert der Rezensent, der bekommt allerdings reichlich Nahrung. Wie Frankfurt sich unter Anleitung etwa von Günter Bock in den "bunten" 80ern zur Architekturmetropole mauserte und wo sich das weiterhin betrachten lässt, berichten Luise King oder Oliver Elser in ihren Essays z. B. über die Bauten in der Saalgasse laut Alexander als Teil einer "raffinierten" Gesamtkomposition des Bandes.
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