Eine Amour fou zwischen zwei jungen Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten - und doch mehr gemeinsam haben, als sie ahnen. Johanna ist eine Jurastudentin aus Frankfurt, David ein Maler aus Armenien, ein Flüchtlingskind. Eine Ausstellung seiner Kunst in Venedig führt die beiden zusammen, der Glaube an eine schicksalhafte Fügung eint sie. Ihre Gefühle und die Kämpfe mit den Traumatisierungen der Vergangenheit aber drohen sie zu entzweien. Trägt die Hoffnung, durch einander zum jeweils wahren Selbst gelangen zu können?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.08.2024
Rezensent Bernhard Heckler staunt, wie ernst Alard von Kittlitz seine Figuren der Generation Z. nimmt, die in seinem Roman so verzweifelt um einen Platz in der Welt ringen, um ihre Beziehung zu anderen und mit der Einzigartigkeit ihrer selbst - genau wie alle 20-Jährigen. Über das pseudokluge Geschwätz der Figuren kann Heckler dabei ganz gut hinwegsehen. Erstaunlich scheint ihm auch, über wie wenig Humor und Ironie die Figuren doch verfügen. Dass Kittlitz so zugewandt von alldem zu erzählen vermag, scheint für Heckler die eigentliche Sensation des Buches zu sein.
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