500 Meisterwerke deutscher Dichtung und Erzählkunst

Ein Hausschatz mit Goethe, Heine, Rilke, Tucholsky, Schnitzler u. a. (3 CDs)
Cover: 500 Meisterwerke deutscher Dichtung und Erzählkunst
Audiobuch, Freiburg 2020
ISBN 9783958625433
CD, 29,95 EUR

Klappentext

3 mp3-CDs mit 1820 Minuten Laufzeit. Diese Sammlung klassischer Dichtung und Erzählkunst entführt auf eine dreißigstündige Reise von der frühen Neuzeit bis zur beginnenden Moderne. Alle großen Autoren des deutschsprachigen Raums sind hier vertreten: Brant, Luther, Gryphius, Schiller, Goethe, Arnim, Günderrode, Eichendorff, Droste-Hülshoff, Keller, Hebel, Uhland, Novalis, Mörike, Hauff, Storm, Heine, Kleist, Fontane, Schnitzler, Kafka, Morgenstern, Rilke, Ringelnatz, Tucholsky und viele mehr. Ob heiter oder romantisch, ob spannend oder poetisch - großartige Sprecher wie Frank Arnold, Christian Berkel oder Anna Thalbach lassen die Texte lebendig werden. Gefesselt von ihren Stimmen taucht der Hörer in die Welt der Literatur ein und überlässt sich begeistert ihren Interpretationen. Garniert wird dies alles von Interpretationen berühmter Lieder von Robert Schumann, Franz Schubert und Carl Loewe, gesungen von berühmten Sängern wie Thomas Quasthoff.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.10.2020

Unbegründet ist alle Skepsis ob des reißerischen Titels dieser Sammlung, stellt Rezensent Peter Lückemeier fest. Ja, selbst die kanonischste Textauswahl ist zwangsläufig disputabel und immer subjektiv - auch diese: Das 19. Jahrhundert überwiegt und Heinrich Heine ist der große Liebling dieser Sammlung. Aber gerade deshalb entscheidet sich Lückemeier gleich zu Anfang für den Weg des "geringsten Prüfwiderstands". Und er zeigt sich durchaus positiv überrascht. Der Lyrik- und vor allem der Humoristik-Teil haben es ihm besonders angetan. Hier findet er sowohl die Klassiker wie Schillers "Glocke" und Lessings "Die Schöne von hinten" als auch allerlei Unbekanntes von Friedrich Rückert etwa oder Paul Heyse. Auch an den Vorträgen hat der Rezensent nichts auszusetzen. Bekannte, bewährte und sehr unterschiedliche Stimmen wie die von Ulrich Matthes und Andrea Sawatzki verleihen den so vielfältigen Texten jeweils einen ganz eigenen Klang, wobei Tucholskys "Wo kommen die Löcher im Käse her", hervorragend von Katharina Thalbach gelesen, seiner Meinung nach einen der Höhepunkte bildet. Lückemeier empfiehlt, dieses Hörvergnügen in kleinen Häppchen von jeweils etwa zwei Stunden zu genießen.

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