Stöbern nach Themen

Durchsuchen Sie unsere Bücherdatenbank nach Themen, Ländern, Epochen, Erscheinungsjahren oder Stichwörtern.

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Essay

Toleranz den Toleranten

Eine Antwort auf Jutta Limbachs Plädoyer für einen Minderheitenschutz in der Verfassung. Von Seyran Ates
31.08.2005. "Es muss endlich Schluss sein damit, dass unter Berufung auf die deutsche Geschichte Menschenrechtsverletzungen in muslimischen Parallelgesellschaften in Deutschland hingenommen werden." Jutta Limbach hat im Perlentaucher einen Minderheitenschutz für die islamische Gemeinschaft gefordert. Die Berliner Anwältin Seyran Ates widerspricht.
"Der Schutz von Minderheiten - eine Lehre aus der Geschichte": Die Überschrift ließ mich schon erahnen, was mich erwartete, als ich den Text von Jutta Limbach im Perlentaucher las. Ich dachte nur "Bitte nicht, nicht Sie auch. Frau Limbach, tun Sie uns das nicht an. Wir brauchen Frauen wie Sie, damit sich was bewegt. Sie haben doch schon so viel bewegt". Warum sind einige ganz besonders schätzenswerte, hochintelligente Frauen und Männer in exponierten Positionen gerade bei der Frage des Schutzes von Minderheiten blind auf dem Auge, mit dem sie sonst die Gleichberechtigung der Geschlechter eingefordert haben und nach wie vor einfordern? Der sogenannte Minderheitenschutz geht in Bezug auf Islam und Religionsfreiheit nur auf Kosten von Gleichheitsrechten für Frauen und letztlich dient er nur dazu, veraltete archaisch patriarchale Strukturen aufrechtzuerhalten und zu verfestigen.

Die Situation muslimischer Mädchen und Frauen in Deutschland wird extrem relativiert und verharmlost. Ein nachvollziehbarer Grund hat sich mir - vor allem wenn es sich um Persönlichkeiten wie Frau Limbach handelt - noch nicht erschlossen. Deshalb vorab mein eindringlicher Wunsch: lassen Sie uns endlich Tacheles reden. Ich will verstehen und Abertausende muslimischer Mädchen und Frauen haben ein Anrecht darauf zu erfahren, wieso Verständnis und unendliche Toleranz ausgeübt wird gegenüber klar und deutlich Frauen unterdrückende Traditionen einzelner Kulturen. Menschenrechte sind universell und nicht abdingbar. Schon gar nicht für religiöse Zwecke.

Allahs Wohlgefallen?

Unter das Kopftuch werden ausschließlich Mädchen und Frauen gezwungen. Von Zwangsheirat sind ebenfalls mehrheitlich Mädchen und Frauen betroffen. Die Debatte über die freiwillig Kopftuch tragenden Frauen und Schülerinnen will ich hier gar nicht eröffnen. Die Debatte über die Unterschiede zwischen arrangierter Ehe und Zwangsehe auch nicht. Nur ein Hinweis: Schweigen kann nicht als Zustimmung gewertet werden. Aber sehr viele Mädchen werden so erzogen, dass sie zu solchen Themen zu schweigen haben. Ganz im Sinne einer bestimmten Auslegung des Korans, wo es heißt :

5137, Aisa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: Ich sagte: "O Gesandter Allahs, eine Jungfrau ist doch schamhaft!" Und er erwiderte: Ihre Einwilligung ist ihr Schweigen."

Vom Schwimmunterricht, von Klassenfahrten, vom Sexualkundeunterricht werden Mädchen befreit. Der koedukative Ansatz, die Idee des gemischten Unterrichts, um ein gleichberechtigtes Rollenverständnis zu vermitteln, wird im Namen der Religion unterwandert. Betroffen sind muslimische Schülerinnen.

Natürlich dürfen wir die Jungs, die Männer nicht vergessen. Auch sie sind betroffen von diesen veralteten Traditionen. Sie werden gezwungen, den Mann zu spielen, die Hüter der Moral, der Ehre der Familie. Sie leben unter dem Joch, die Sexualität der weiblichen Mitglieder unter Kontrolle zu halten. Ein freies selbstbestimmtes Leben, die Wertschätzung der Individualität eines Menschen gilt als Gefahr für das weitaus bedeutendere Gemeinschaftsgefühl, die Gruppenidentität. Im Extremfall werden sie zu Mördern gemacht, weil das Sozialsystem es von ihnen fordert. Weil sie bei einer Verletzung ihrer Ehre nicht anders weiterleben können. Was soll geschehen mit den Muslimen, die es wegen dieser veralteten Tradition nicht aus eigener Kraft schaffen, sich der Gemeinde und dem Familienclan gegenüber zur Wehr zu setzen? Was soll geschehen mit den kleinen Machos, die schon im Kindergarten und in der Grundschule den Pascha spielen?

Frauenrechte für Musliminnen - auch in Deutschland

Es kann doch nicht im Sinne einer modernen Demokratie sein, wenn der Schutz von Minderheiten bedeutet, diesen Umständen gegenüber die Augen zu verschließen. Die Minderheit hat ein Recht auf Beteiligung an allen Grundrechten, die auch der Mehrheit zuteil werden. Wir verhindern Attentate durch Jugendliche der dritten Generation nicht, indem wir "deren" Kultur uneingeschränkt schützen, sondern nur, indem wir lernen, auf Grundlage einer gemeinsamen Verfassung und unter Beachtung gemeinsamer Grundwerte zusammen leben.

Es muss endlich Schluss sein damit, dass unter Berufung auf die deutsche Geschichte Menschenrechtsverletzungen in muslimischen Parallelgesellschaften in Deutschland hingenommen werden, während die Türkei bei den Beitrittsverhandlungen zur EU ständig auf die Menschenrechte hingewiesen und Frauenrechte eingefordert werden.

Ich schätze Frau Limbach sehr. Und sie hat mit Sicherheit für mich als Juristin hie und da eine Vorbildfunktion übernommen. Am 17. März diesen Jahres hat Frau Limbach für ihre Arbeit und Verdienste, insbesondere für die Gleichberechtigung von Frauen, im Berliner Abgeordnetenhaus die Louise-Schröder-Medaille überreicht bekommen. Ich hatte die Ehre, als Gast dabei sein zu dürfen, und ich habe die Ehre, die ihr zuteil wurde, aus innigstem Herzen mit Beifall uneingeschränkt unterstützt. Anne Will hat eine hervorragende, beeindruckende Laudatio gehalten. Frau Limbach, wie immer sehr sachlich, klar, wortgewandt und mit dem richtigen Maß an Humor, hat uns mitgerissen mit ihren Gedanken über die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Sie hat aufgezeigt, was erreicht wurde und wie schwer es war und ist, als Frau gesehen zu werden.

Verdeutlicht hat sie das am Bespiel der Namensgeberin des Preises, Louise Schröder. Sehr eindringlich hat Frau Limbach betont, dass es kaum schriftliche Aufzeichnungen über Louise Schröder gibt, geschweige denn Literatur. Wenn Louise Schröder ein Mann gewesen wäre, sagte Frau Limbach sinngemäß, gäbe es meterweise Bücher über sie, denn Louise Schröder hat bedeutende Dinge erreicht. Dieser Satz hat sich bei mir eingebrannt. Wir wissen, dass dieser Satz auf sehr viele Frauen zutrifft und wir wissen, dass wir weltweit von einer Gleichberechtigung der Geschlechter noch sehr weit entfernt sind. Es gibt aber Kulturen, die schon sehr weit sind und es ist nicht zu leugnen, dass es Kulturen gibt, die noch am Anfang stehen, und natürlich gibt es sehr viel dazwischen.

Schade, dass Sie der (islamischen) Frauenfrage nur zwei kleine Abschnitte gewidmet haben, obwohl sich gerade dort die Frage der Unantastbarkeit der Menschenwürde stellt.

Zweierlei Maß

Viele Urteile wurden in Deutschland gefällt, um islamische Schülerinnen vom Unterricht auszuschließen. Die Argumente zielen immer wieder in die gleiche Richtung. Die "anderen" müssen nicht so leben wie wir. Das Oberverwaltungsgericht Bremen hat in seinem Urteil vom 24. März 1992 (InfAuslR 8/92, S. 269), in dem es um die Befreiung einer islamischen Schülerin vom Sportunterricht ging, zum Beispiel gesagt:

"...2. Unerheblich ist insoweit, dass heranwachsende moslemische Frauen durch die Forderungen ihres Glaubens behindert werden, in der westlichen Gesellschaft eine gleichberechtigte Stellung als Frau zu erlangen..."

Es gibt also zweierlei Maß, was die Menschenwürde von Frauen anbelangt. Auch wenn das Grundgesetz gleichzeitig vorsieht, keine Religion zu bevorzugen. Bei der Frauenfrage erfährt der Islam in Deutschland in vielerlei Hinsicht eine uneingeschränkte Bevorzugung, die damit einhergeht, dass individuelle Menschenrechte verletzt werden.

Wir sind umgeben von islamischen Vereinigungen, die immer mehr einer Gesellschaftsordnung zustreben, die eine klare Trennung der Geschlechter vorsieht. Es stimmt mich daher nachdenklich, dass Frau Limbach, unter dem Abschnitt "Grenzen der Toleranz" nur kurz und knapp auf die Frauenfrage eingeht, obwohl gerade die Frauenfrage die ist, die über Integration entscheiden wird.

Die Idee der Multikulturalität ist gut, genauso wie die Idee des Sozialismus gut war und ist. Nur die Umsetzung war falsch. Dumm gelaufen. Stimmt sogar, Theorie und Wirklichkeit klaffen stets auseinander, wie so oft im Leben. Es stellt sich nur die Frage, wie die "richtige" Umsetzung aussehen sollte.

Selbstverständlich haben wir es, ganz bestimmt nicht ausschließlich aber zu einem großen Teil, der "falschen" Umsetzung der multikulturellen Gesellschaft zu verdanken, dass wir abgeschottete und schwer zugängliche Parallelgesellschaften haben. Welchem Umstand denn sonst? Es hieß doch immer, lasst die Minderheiten in Ruhe, die integrieren sich schon mit der Zeit von allein. Das war im Grunde aber keine "falsche" Umsetzung. Das war eine vorsätzliche Nichtintegrationspolitik. Denn eine Idee vom tatsächlichen Zusammenleben der Kulturen hatte kaum einer der Fans der Multikulti Gesellschaft. Das wird spätestens dann deutlich, wenn sie nachfragen, wie viele dieser Anhänger nichtdeutsche Freunde haben. Ganz nach dem Motto, ich bin für Gleichberechtigung von Mann und Frau, aber nicht in meinem Haus, da bin ich der Herr.

Sollen unter dem Deckmantel falsch verstandener Toleranz die Minderheiten von den Errungenschaften der modernen Demokratie ferngehalten werden, weil es der Mehrheitsgesellschaft zu unbequem und gefährlich ist, einen Reformprozess zum Beispiel bei der islamischen Minderheit zu unterstützen? Soll so die "Leitkultur" aussehen?

Ich fordere die Förderung und den Schutz aller Kulturen in Deutschland, aber nur im Rahmen unseres Grundgesetzes. Der deutsche Staat wahrt seine Neutralität nicht, wenn er durch seine Rechtsprechung zum Beschützer einer extrem fundamentalistischen Auslegung des Korans wird.

Toleranz den Toleranten (Wer hat das noch mal gesagt???)

Wer Anspruch und Wirklichkeit tatsächlich miteinander in Einklang bringen will, sollte sich bei diesem Thema die Wirklichkeit der Minderheit genauer anschauen. Denn nur dann kann eine realistischer Minderheitenschutz angegangen werden. Und seien Sie nicht schockiert, wie die Engländer, über das, was Sie vorfinden werden. Die Realität ist grausamer, als die Vorstellung davon.

*

Seyran Ates, geboren am 1963 in Istanbul, lebt seit 1969 in Berlin. Sie studierte Rechtswissenschaften an der freien Universität Berlin und arbeitet seit 1997 als selbständige Rechtsanwältin. Ihre Interessensschwerpunkte sind das Familienrecht und Strafrecht. Sie ist Mitautorin des 1983 erschienen Buches "Wo gehören wir hin? Zwei türkische Mädchen erzählen". Mit 21 Jahren wird sie Opfer eines politischen Anschlags und überlebt nur ganz knapp. Der Anschlag galt allem Anschein nach dem "Frauenladen" in dem sie arbeitete. Spuren zu den "Grauen Wölfen" bestätigten dies. 2003 ist ihr autobiografisches Buch "Große Reise ins Feuer" bei Rowohlt erschienen. Sie kämpft für die Einrichtung eines eigenständigen Straftatbestandes als Verbrechenstatbestand bei Zwangsverheiratung.
Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern | Share on Google+

Archiv: Essay

Najem Wali: Ich denke hier an einen Walzer

11.03.2015. Freiheitskämpfer wie Kreisky leben überall auf der Welt verstreut, zu verschiedensten Zeiten an verschiedensten Orten und gehören unterschiedlichsten Ethnien, Nationen, Hautfarben und Religionen an. Männer und Frauen, die der Geist der Freiheit eint. Sie kämpften gegen das Böse, gingen ins Gefängnis oder ins Exil, manche kamen dabei auch um, und sie sind nicht sehr zahlreich, doch sie gehen in das Gedächtnis der Menschheit ein. Dankesrede zur Verleihung des Kreisky-Preises Mehr lesen

Pascal Bruckner: Die vertauschten Opfer

23.02.2015. Der Begriff der Islamophobie verfolgt drei Ziele: Er erklärt Kritik an Religion zu Rassismus. Er will die Diskriminierung von Muslimen dem Antisemitismus gleichstellen. Und er pocht auf einen Status der Singularität, den er dem Holocaust neidet. Mehr lesen

Wolfgang Kraushaar: Radikale Auslöschung

19.02.2015. Die von Olivier Roy gezogene Parallele zwischen RAF-Terrorismus und "Islamischem Staat" führt in die Irre. Die Mörder aus Paris und Kopenhagen, aber auch aus Nigeria und Syrien folgen einer totalitären Liquidierungslogik, die den Begriff des exterministischen Terrorismus angemessen erscheinen lässt. Eine Begriffsklärung. Mehr lesen

Daniele Dell'Agli: Wer was wozu gehört

16.02.2015. Die Frage ist nicht, ob der Islam zu Deutschland gehört, sondern welcher. Und die andere Frage ist, welcher Islam mit dem Islamismus nichts zu tun hat. Anmerkungen zu einer absurden Debatte. Mehr lesen

Eva Quistorp: Die Schule der Kritik

14.01.2015. Warum hat es ausgerechnet in der linken und linksliberalen Szene und bei den Grünen so viel Feigheit und Ignoranz gegenüber dem Islam und dem Islamismus gegeben? Ein Wutausbruch Mehr lesen

Ulf Erdmann Ziegler: Eigenes Leben

05.01.2015. Seine Soziologie blickte auf etwas, das vorher wohl übersehen worden war: die Ambivalenz. Schicksal und Willen. Zwang und Entkommen. Eine persönliche Erinnerung an Ulrich Beck
Mehr lesen

Daniele Dell'Agli: Drifting Away

23.12.2014. Die Bewegungsform dieser Gesten, in denen sich weder Aktion noch Passion, weder Tun noch Erleiden, weder Einverständnis noch Widerstand, sondern gelassene In-Differenz gegenüber diesen ichzentrierten Zuständen offenbart, kann man am ehesten als Driften bezeichnen. Zur Nirwanologie der Ambient Music - Aufruhr im Zwischenreich, letzter Teil. Mehr lesen

Matthias Küntzel: Islam, Totalitarismus und Kritik

22.12.2014. Die Proteste der Pegida sind rassistisch: Sie verrühren Islamismus und Islam - so wie die Islamisten selbst es tun. Aber zu sagen, der "Islamische Staat" habe mit dem Islam "nichts zu tun" ist ebenso falsch. Statt dessen gilt es, Islamkritik an der Seite aufgeklärter Muslime zu entfalten. Mehr lesen

Martin Vogel: Martin Vogel gegen VG Wort

17.12.2014. Morgen entscheidet der Bundesgerichtshof in dem jahrelangen Prozess, den der Urheberrechtler Martin Vogel gegen die VG Wort angestrengt hat - Streitpunkt sind die Ausschüttungen der VG Wort an die Verlage. Wir präsentieren das Dokument, in dem er seinen Rechtsstandpunkt noch einmal resümiert. Mehr lesen

Ralf Fücks: Wider die Relativierung der Tatsachen

15.12.2014. Die Lüge hinzunehmen ist der Beginn der Selbstaufgabe der liberalen Demokratien. Diese Gefahr droht auch im Konflikt um die Ukraine. Rede zur Verleihung des Hannah-Arendt-Preises 2014 an die Pussy-Riot-Aktivistinnen Nadeshda Tolokonnikowa und Maria Aljochina sowie an Juri Andruchowytsch. Mehr lesen

Peter Mathews: Der wohlverstandene Islam

14.11.2014. Zwei Anmerkungen zu Katajun Amirpurs Kampf gegen den "Islamischen Staat" mit theologischen Mitteln - und zum offenen Brief konservativer Islamgelehrter an den selbsternannten Kalifen von Bagdad. Mehr lesen

Daniele Dell'Agli: Helle Tunnel, dunkle Lichtungen

13.11.2014. Assistenz am Lebensende praktizieren sie nach eigenen Ad-hoc-Regeln: Sterben lernen lässt sich auch im Kino. Für eine Sterbepädagogik im Namen der Entängstigung. Mehr lesen

Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich - Teil 4

17.10.2014. Gegen das antisuizidale "Dammbruch"-Argument: Wenn der Staat die Pflicht hätte, die Bürger zu ihrem eigenen Wohl vor sich selbst zu schützen, dann müsste man auch Rauchen, Motorradfahren und Currywürste verbieten. Mehr lesen

Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich - Teil 3

13.10.2014. Man kann nicht permanent die Persönlichkeitsrechte des Individuums als höchste Errungenschaft des Rechtsstaates feiern und ihm dann die Bestimmung der Art und Weise, wie er sein Leben beenden will, vorenthalten. Mehr lesen

Jozsef A. Berta: Der weiße Ritter mit der flexiblen Seele

06.10.2014. Tibor Navracsics brachte Ungarn als Justizminister auf den Weg zum autoritären Regime. Er beschnitt mit Viktor Orbán die Kompetenzen der Gerichte und  die Freiheit der Medien. Und ausgerechnet er soll EU-Kommissar für Kultur und Bürgerrechte werden? Mehr lesen