Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Stefan Breuer

Stefan Breuer ist 1948 in Eisenach geboren und ist Soziologe. Stefan Breuer studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Mainz, München und Berlin. Zunächst lehrte er an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik, die ab 2005 als Department Wirtschaft und Politik der Universität Hamburg unterstellt wurde. Breuer arbeitet ideengeschichtlich und ist neben Dirk Kaesler und Wolfgang Schluchter einer der profiliertesten Kenner der Schriften Max Webers. Er wurde insbesondere durch seine Arbeiten zur politischen Rechten zwischen 1871 und 1945 bekannt.

Bücher von Stefan Breuer

Breuer, Stefan: Die Völkischen in Deutschland. Kaiserreich und Weimarer Republik

Cover: Die Völkischen in Deutschland

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 3534213548, Gebunden, 304 Seiten, 49,90 EUR

Die völkische Bewegung war ein loses Konglomerat von Vereinen und Parteien, die in ihrer Ideologie Rechtsnationalismus, Kritik an der Zweiten Moderne und Mittelstandsorientierung verbanden. Nach einem ersten Höhepunkt Anfang der 90er Jahre des 19. Jahrhunderts erlebten sie nach dem ersten Weltkrieg einen starken Zustrom, der sowohl Massenorganisationen ... mehr lesen
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Breuer, Stefan: Ordnungen der Ungleichheit. Die deutsche Rechte im Widerstreit ihrer Ideen 1871 ? 1945

Cover: Ordnungen der Ungleichheit

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2001, ISBN 3534155750, Gebunden, 424 Seiten, 50,11 EUR

Die politische Rechte im Deutschland der Jahre 1871 ? 1945 bildete ein Ensemble unterschiedlicher Strömungen, die sich nur gelegentlich und ereignisbedingt zu einer gemeinsamen Linie verbanden. Dennoch gibt es einen Vorrat von Ideen, die praktisch der gesamten politischen Rechten eigen waren. Stefan Breuers Quer- und Längsschnittanalyse beleuchtet ... mehr lesen
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Breuer, Stefan: Moderner Fundamentalismus.

Cover: Moderner Fundamentalismus

Philo Verlag, München 2002, ISBN 3825703193, Kartoniert, 236 Seiten, 24,00 EUR

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Breuer, Stefan: Nationalismus und Faschismus. Frankreich, Italien und Deutschland im Vergleich

Cover: Nationalismus und Faschismus

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, ISBN 3534179943, Gebunden, 202 Seiten, 44,90 EUR

Der Faschismus vermochte es, unterschiedlichste Ideologien zu absorbieren, so auch den Nationalismus. Warum aber geraten manche Länder mit starken nationalistischen Strömungen in den Strudel des Faschismus und andere nicht? Warum gelangt in Italien der Faschismus an die Macht, in Deutschland der Nationalsozialismus, verbleibt aber Frankreich ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen