Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Edward W. Said

Edward W. Said, geboren 1935 in Jerusalem, hat einen großen Teil seiner Kindheit in Kairo und im Libanon verbracht. Er lehrte an der Columbia University Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaften und ist Autor von siebzehn Büchern, unter anderem von "Orientalismus" und "Kultur und Imperialismus". Er war zudem Opernkenner und Pianist und der wohl wortmächtigste Anwalt der palästinensischen Sache im Westen. Said starb 2003.

Bücher von Edward W. Said

Said, Edward W.: Am falschen Ort. Autobiografie

Cover: Am falschen Ort

Berlin Verlag, Berlin 2000, ISBN 3827003431, Gebunden, 468 Seiten, 24,54 EUR

Aus dem Englischen von Meino Büning. "Am falschen Ort" ist das ergreifende Zeugnis einer Kindheit und Jugend in einer inzwischen versunkenen arabischen Welt, eine intensive Erinnerungsarbeit, eine Art emotionale archäologische Expedition - zurück in eine unwiederbringlich vergangene Welt: denn Palästina ist heute Israel, der Libanon nach zwanzig ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Said, Edward W.: Das Ende des Friedensprozesses. Oslo und danach

Cover: Das Ende des Friedensprozesses

Berlin Verlag, Berlin 2002, ISBN 3827004195, Gebunden, 304 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Amerikanischen von Meinhard Büning. Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zählt nun schon seit Jahrzehnten zu den brisantesten Krisenherden der Weltpolitik und scheint heute angesichts der nicht abreißenden Gewalt auf beiden Seiten unlösbarer denn je. Edward W. Said,einer der einflussreichsten Intellektuellen unserer Zeit, ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Barenboim, Daniel / Said, Edward W.: Parallelen und Paradoxien. Über Musik und Gesellschaft

Cover: Parallelen und Paradoxien

Berlin Verlag, Berlin 2004, ISBN 3827005140, Gebunden, 254 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Burkhardt Wolf. Herausgegeben von Ara Guzelimian. Kultur kann Frieden stiften, Sprache politische Gräben überwinden. Daniel Barenboim und Edward Said geben einen bewegenden Einblick in ihre außergewöhnliche Freundschaft. Leidenschaftlich sprechen sie über Musik, Zeitgeschichte und den notwendigen Austausch ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Said, Edward W.: Freud und das Nichteuropäische.

Cover: Freud und das Nichteuropäische

Dörlemann Verlag, Zürich 2004, ISBN 3908777070, Gebunden, 96 Seiten, 16,80 EUR

Mit einer Einführung von Christopher Bollas und einer Replik von Jacqueline Rose. Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow."Freud und das Nichteuropäische" dreht sich um Sigmund Freuds letztes Werk "Der Mann Moses" und die monotheistische Religion. Edward Said arbeitet die Radikalität von Freuds Schrift zu den Grundlagen ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Said, Edward W.: Orientalismus.

Cover: Orientalismus

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3100710088, Gebunden, 464 Seiten, 24,95 EUR

Aus dem Englischen von Hans Günter Holl. In seiner enorm einflussreichen Studie von 1978 entlarvte Edward Said das Bild des Westens vom Orient als zutiefst einseitig und als eine Projektion, indem der "Orient" schlicht als "anders als der Okzident" verstanden wurde. Said verfolgt die Tradition dieses Missverständnisses ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Said, Edward W.: Musik ohne Grenzen.

Cover: Musik ohne Grenzen

C. Bertelsmann Verlag, München 2010, ISBN 3570580024, Gebunden, 356 Seiten, 22,95 EUR

Aus dem Englischen von Hainer Kober. Edward W. Said war nicht nur einer der wichtigsten Intellektuellen des ausgehenden 20. Jahrhunderts, er war auch ein geschätzter Musikkritiker. Dieser Band versammelt Texte zur Musik, die er in dreißig Jahren schrieb. Bei seinen Betrachtungen setzt er Komponisten, Interpreten und Musikstücke stets ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen