Mit mehr als 300 zum Teil farbigen Abbildungen, einer Einleitung von Dorothy Schefer Faux und Texten von Nathalie Chahine, Catherine Jazdzewski, Marie-Pierre Lannelongue, Francoise Mohrt, Fabienne Rousso und Francine Vormese. Sieben Expertinnen in Sachen Mode und Kosmetik, Geschichte und Soziologie spannen einen Bogen, beginnend mit einer kurzen Geschichte der Schönheit vom alten Ägypten bis ins 19. Jahrhundert. Sie setzen ihren Schwerpunkt im 20. Jahrhundert; machen einen Exkurs über die exotische Schönheit in Afrika, Asien, den islamischen Ländern; verdeutlichen den gegenseitigen Einfluss von Frauensehnsucht und Frauenmagazinen; zeigen in einem großen Kapitel der Parfums, wie eng Duft, Kultur und Frauenbild miteinander verflochten sind; und sie gehen ein auf die technischen Revolutionen und das Schönheitslabor, die in den letzten Jahrzehnten von der plastischen Chirurgie bis zum Collagen unser Bild von Schönheit gestalteten - und doch sind wir mit ätherischen Ölen, Aromatherapie, Tonerde und Henna gleichzeitig wieder bei den Geheimnissen der Antike angelangt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.02.2001
Wenn dem Rezensenten beim Lesen der Einleitung ganz
schwindlig wird "von so viel schönen Worten", dann hat das schon
seine Richtigkeit - bei diesem Band jedenfalls, der sich selbst als
Schönheitskompendium begreift. Das Daumenkinoartige des
Buches - wenn es um geschichtliche und modische Begebenheiten
geht - findet "msr" zwar nicht ganz so berauschend, dafür aber
haben ihn die "amüsanten Details zu den Hilfsmitteln der
Verschönerung" (Quecksilber und Schneckenschleim!) und die
Einblicke in "fremde Schönheit" (was immer damit gemeint sein
mag) sowie in die Geschichte der Kosmetik und der
Parfümkreation entschädigt.
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