Aus dem Italienischen von Julika Brandestini. Die sardische Autorin Michela Murgia schreibt diesmal nicht über das enge und mitunter schmerzende Band der Familie, sondern über eine Beziehung, die oft freier, aber dabei ebenso tief sein kann: Freundschaft.
All zu viel scheint in dieser Erzählung nicht zu passieren, eher scheint es sich um eine glücksgesättigte Reminiszenz zu handeln, wenn man dem damit durchaus frohen Rezensenten Ulrich Rüdenauer glauben darf. Die Erzählung aus der Kindheit spielt im sardischen Städtchen Cabra, und ganz genau daher kommt auch die Erzählerin, die bereits 2010 mit dem Sardinien-Roman "Accabadora" hervorgetreten ist. Der düstere Mythenkosmos aus diesem Roman scheint hier einer wesentlich helleren, flimmernden und heiteren Sommererfahrung gewichen zu sein. "Wunderbar", schließt Rüdenauer.
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