Mit 156 Abbildungen in Farbe und Schwarzweiß. Eine erste umfassende Publikation des Gartens von Vaux le Vicomte, der Geburtsstätte der barocken Gartenkunst. Mit neuen Erkenntnissen über Le Notre und seine optischen und perspektivischen Verfahren, mit denen er die Schlossgärten in Europa revolutionierte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.05.2005
Als "vorbildliche Monografie" würdigt Rezensent Adrian von Buttlar dieses Buch über die von Andre Le Notre (1613 bis 1700) gestaltete Gartenanlage Vaux le Vicomte, das Michael Brix vorgelegt hat. Im Mittelpunkt sieht er Brix' Intention, das Schlüsselwerk Le Notres als ein gartenkünstlerisches Paradigma zu analysieren, "das für ein knappes Jahrhundert die barocke Gartenkunst in ganz Europa prägen sollte, in seiner Raffinesse aber selten eingeholt oder gar überholt wurde". Buttlar lobt insbesondere Brix' Darstellung der komplexen Struktur der gewaltigen Anlage südlich von Paris als "systematisch und anschaulich". Im Weiteren geht er auf Le Notres Neuerungen ein. Dessen Schritt von der "planimetrischen Geometrie zur optischen Illusion" habe den Garten revolutioniert. Überzeugend findet Buttlar die Ausstattung des Buches mit "erstklassigen Fotografien" und einem "reichem historischen Plan- und Bildmaterial". Insgesamt sieht er in dem Band auch ein Lehrstück dafür, "dass sich hoher wissenschaftlicher Anspruch, Bilderbuch-Schönheit und Allgemeinverständlichkeit keineswegs ausschließen müssen (und sollten)".
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