In englischer Sprache. Mit 150 Abbildungen. Marie Tomanova legt zusammen mit dem Kunsthistoriker Thomas Beachdel ihren zweiten Band über die Generation der Nuller-Jahre in New York mit einem Vorwort der ikonischen Kim Gordon vor. Durch die spielerische Verflechtung von Porträt und Landschaft rekontextualisiert die Fotografin die Bedeutung der Stadt und ihrer Jugend. Tomanova zeigt uns ein kraftvolles und vitales Panorama an Identitäten und Orten sowie eine eindrucksvolle Zukunft frei von binären Geschlechtermodellen und überholten Definitionen von Schönheit.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.11.2021
Marie Tomanova ist für den Rezensenten Andrian Kreye eine Ausnahmeerscheinung. In dieser Sammlung, die ein Vorwort von Kim Gordon enthält, zeigt die aus Tschechien stammende und zur New Yorker Subkultur gehörende Tomanova vor allem das Spiel mit Geschlechterrollen und der sexuellen Identität der Jugendgenerationen nach dem zweiten Weltkrieg in New York, erklärt Kreye. Ihre lebhaften Bilder könne man dem Rezensenten zufolge sicherlich mit denen ihrer Vorgänger, darunter beispielsweise Larry Clark oder Nan Goldin vergleichen, doch gerade dann erkenne man die veränderte Stimmung der Subkulturen. Der Rezensent erkennt in den Porträts nicht nur Coolness und Glück, sondern auch eine gewisse Härte und Trotzigkeit.
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