Doris Wirth
Findet mich

Geparden Verlag, Zürich 2024
ISBN 9783907406113
Gebunden, 320 Seiten, 30,00 EUR
ISBN 9783907406113
Gebunden, 320 Seiten, 30,00 EUR
Klappentext
Krawatte, Dienstgrad, Feierabendbier: Es könnteimmer so weiter gehen. Doch Erwin, Mittfünfziger,Familienvater, bricht aus. Einst ein Freigeist, stürzter sich nach Jahrzehnten wieder in ein wildes, ungebundenes Abenteuerleben. Er taucht unter, flieht in die Natur, gilt bald als vermisst. Findet mich zeichnet das Psychogramm eines Mannes, dem letztlich eine Psychose diagnostiziert wird und dessen Familie ihn nicht mehr wiedererkennt. Doris Wirth erzählt diese Geschichte als Langzeitporträt, das wechselnde Perspektiven einnimmt; sie blendetzurück in die Vergangenheit von Erwins Ehe, in die sozialen Umstände der Familiengründung unddie Reaktionen der in diesen Verhältnissen aufwachsenden Kinder.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 06.09.2024
Rezensent Rainer Moritz schwelgt in Doris Wirths "subtilem" Debütroman über einen psychisch angeschlagenen Zürcher Familienvater auf der Flucht. Dass die Autorin mit Rückblenden ins Familienleben und unterschiedlichen Erzählperspektiven arbeitet, gefällt Moritz ebenso wie der Umstand, dass Wirth keine Kausalitäten anbietet, keine Erklärungen. Was den Mann zu seiner Flucht mit Fährtenlegung veranlasst hat, weiß Moritz bis zum Schluss nicht, ahnt es höchstens. Sprachlich überzeugt der Text ihn mit Ökonomie.
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