Illustriert von Antje von Stemm. Wie sähe die Welt ohne Farben aus? Ein Sonnenuntergang oder ein Regenbogen wären eine Symphonie in Grau. Farben bestimmen unsere Welt, unsere Gefühle, unsere Sprache und unsere Wahrnehmung. Sie machen die Gegenstände unterscheidbar für uns, ohne dass wir die Dinge anfassen müssen. Wie Farben zustande kommen, welche Rolle das Licht dabei spielt, und ob das Grün Schuld am Tod Napoleons war - das alles erklärt Astrid Jahns witzig und leicht verständlich für alle, die es bunt mögen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 24.11.2004
Durchaus lesenswert findet Rezensent Fritz Wolf diese Geschichte der Farben von Astrid Jahns. Die Autorin, selbst Malerin, gibt einen Überblick über die Geschichte der Farben, erzählt von unterschiedlichen kulturellen Wertungen, "verknüpft kleine Geschichten mit interessanten Informationen", erzählt der Rezensent. So erfährt der Leser etwa, dass "Giftgrün" tatsächlich eine Gefahr sein kann: Napoleon soll an den Arsen-Ausdünstungen in seinem grünen Schlafzimmer gestorben sein. Aber auch wissenschaftliche Informationen kommen hier offenbar nicht zu kurz. Wolf erwähnt Themen wie Lichtspektrum, Wellenlängen und den Unterschied zwischen Licht- und Pigmentfarben. Er jedenfalls hat einiges gelernt bei der Lektüre.
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