Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Artikel von Imre Kertesz (NaN - 1 von 1)
Imre Kertesz über den neuen europäischen Antisemitismus
16.08.2006. Ein Gespräch mit Imre Kertesz über seinen neuen autobiografischen Roman in Gesprächen "Dossier K.", die Freiheit des Irrenhauses und den europäischen Antisemitismus nach Auschwitz. mehr lesen
Bücher von Imre Kertesz
Kertesz, Imre: Briefe an Eva Haldimann.


Rowohlt Verlag, Reinbek 2009, ISBN 3498035452, Gebunden, 141 Seiten, 16,90 EUR
Aus dem Ungarischen von Kristin Schwamm. In einem Budapester Schwimmbad erfuhr Imre Kertesz 1977 zufällig, dass in der Neuen Zürcher Zeitung eine Rezension seines in Ungarn kaum beachteten Erstlings Roman eines Schicksallosen erschienen war. Die Verfasserin war Eva Haldimann, die, selbst ungarischer Abstammung, das Literaturgeschehen in ihrer... mehr lesen
Esterhazy, Peter / Kertesz, Imre / Schulze, Ingo: Eine, zwei, noch eine Geschichte/n.


Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 3827007879, Gebunden, 95 Seiten, 12,00 EUR
Imre Kertesz schreibt eine Geschichte. Peter Esterhazy schreibt eine zweite. Ingo Schulze schreibt noch eine. Zum ersten Mal sind die drei Geschichten, die sich klug und bewegend aufeinander beziehen, in einem Band zu lesen.... mehr lesen
Kertesz, Imre: Opfer und Henker.


Transit Buchverlag, Berlin 2007, ISBN 3887472209, Gebunden, 86 Seiten, 14,80 EUR
Aus dem Ungarischen von Christian Polzin, Ilma Rakusa; Agnes Relle und Kristin Schwamm. In "Weltbürger und Pilger" bietet Imre Kertesz eine moderne Interpretation der Geschichte aus dem Alten Testament; es geht um die Konkurrenz von Lebenskunst und Apathie, von melancholischer Eleganz und gewalttätigem Neid, eine Konkurrenz, die... mehr lesen
Kertesz, Imre: Kaddisch für ein nichtgeborenes Kind. 3 CDs


Patmos Verlag, Düsseldorf 2006, ISBN 349191194X, CD, 22,95 EUR
Laufzeit 3 Stunden 20 Minuten. "Nein" antwortet B. auf die harmlose Frage eines Bekannten, ob er Kinder habe. Unerbittlich weigerte sich B. in seiner Ehe, ein Kind zu zeugen. In einem großen Monolog begründet er, warum er nach Auschwitz kein neues Leben in die Welt setzen wollte. Spricht das Kaddisch, das jüdische Totengebet,... mehr lesen
Kertesz, Imre: Dossier K.. Eine Ermittlung


Rowohlt Verlag, Reinbek 2006, ISBN 3498035304, Gebunden, 288 Seiten, 19,90 EUR
Mit 80 schwarz-weiß Abbildungen. Imre Kertesz gilt als einer der großen künstlerischen und denkerischen Deuter der Welt nach Auschwitz. Sein Werk wird meist autobiografisch gelesen, doch ist es zugleich notwendig komponiert nach den Gesetzen von Stil, Vorstellungskraft, Fiktion. Wie steht es mit seinem Leben in Verbindung? Unter... mehr lesen
Kertesz, Imre: Detektivgeschichte.


Rowohlt Verlag, Reinbek 2004, ISBN 3498035258, Gebunden, 138 Seiten, 12,90 EUR
Aus dem Ungarischen von Angelika und Peter Mate. Ein Umsturz, irgendwo in Lateinamerika. Eine Diktatur wird errichtet. Dem Polizisten Antonio Martens bietet sich eine Chance zu unverhofftem Aufstieg: Er wird zum Corps berufen, wo er auf den ebenso charismatischen wie undurchsichtigen Vorgesetzten Diaz und seinen sadistischen Spießgesellen Rodriguez... mehr lesen
Kertesz, Imre: Die exilierte Sprache. Essays und Reden


Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414496, Gebunden, 257 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Ungarischen von György Buda, Geza Dereky, Krisztina Koenen und anderen. Mit einem Vorwort von Peter Nadasz. Bald nach der europäischen Wende, nachdem sein erzählerisches Werk endlich die erste Würdigung erfahren hatte, begann Kertesz, sich auch in der Form von Reden und Essays zur ethischen und kulturellen Bedeutung des Holocaust... mehr lesen
Kertesz, Imre: Ich - ein anderer. 3 Cds gelesen von Dieter Mann


DHV - Der Hörverlag, München 2003, ISBN 3899401182, CD, 23,90 EUR
Aus dem Ungarischen von Ilma Rakusa. Eine Chronik des Wandels nennt der ungarische Autor Imre Kertesz sein knappes, fast fragmentarisches Werk, in dem er den Veränderungen seines Lebens in den Jahren 1991 bis 1995 nachspürt. Es ist ein Buch der Befreiung und des Aufbruchs, ein Buchauch der Fragen und Zweifel. Als Kertesz nach der politischen... mehr lesen
Kertesz, Imre: Liquidation. Roman


Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414933, Gebunden, 150 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Ungarischen übersetzt von Laszlo Kornitzer und Ingrid Krüger. Für den Verlagslektor Keserü wird zehn Jahre nach der Wende das "Liquidation" betitelte Theaterstück, das er aus dem Nachlass seines Freundes B. gerettet hat, zum Gegenstand obsessiver Erinnerungsarbeit. B., in Auschwitz geboren, hat sich 1990 überraschend... mehr lesen
Kertesz, Imre: Der Spurensucher. 3 CDs


Hörbuch Hamburg, Hamburg 2003, ISBN 389903127X, CD, 22,90 EUR
Ungekürzte Lesung von Walter Kreye. Aus dem Ungarischen von György Buda. Nach Jahrzehnten ist es soweit. An einem heißen Sommertag macht sich der Mann in Begleitung seiner Frau auf, um Buchenwald, die Stätte seiner Erniedrigung und Leiden, zu besuchen. Er schlüpft dazu in die Rolle des überlegenen Fremden. Sie soll ihm... mehr lesen
Kertesz, Imre: Der Spurensucher. Erzählung


Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518223577, Gebunden, 130 Seiten, 11,80 EUR
Aus dem Ungarischen von György Buda. Nach Jahrzehnten ist es soweit. An einem heißen Sommertag macht sich der Mann in Begleitung seiner Frau auf, um Buchenwald, die Stätte seiner Erniedrigung und Leiden, zu besuchen. Er schlüpft dazu in die Rolle des überlegenen Fremden. Sie soll ihm erlauben, standzuhalten und abzurechnen,... mehr lesen
Kertesz, Imre: Die englische Flagge. Erzählung


Rowohlt Verlag, Reinbek 2002, ISBN 3498035185, Gebunden, 94 Seiten, 12,90 EUR
Vom ungarischen Aufstand 1956 erzählt Imre Kertesz und jener "Katastrophenzeit", als sich in Ungarn der Übergang "vom totalen Krieg zum totalen Frieden" vollzog; von einer "Ortsbegehung", zu der ein Fremder mit einem geheimnisvollen "Auftrag" nach vielen Jahren an den "Tatort" unsäglicher Verbrechen zurückkehrt, deren Opfer er einst... mehr lesen
Kertesz, Imre: Schritt für Schritt. Drehbuch zum 'Roman eines Schicksallosen'


Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518122924, Kartoniert, 184 Seiten, 9,00 EUR
Der "Roman eines Schicksallosen" ist das "wohl abgründigste aller großen Werke der Holocaust-Literatur" (NZZ). Lange Zeit hat der Autor es abgelehnt, zu der anstehenden Verfilmung des Romans selbst das Drehbuch zu schreiben - bis er die Aufgabe doch übernahm. Die Arbeit am Drehbuch gab Kertesz nun die Freiheit, sein Material auszudehnen... mehr lesen
Kertesz, Imre: Roman eines Schicksallosen. Gelesen von Imre Kertesz und Ulrich Matthes

Hör Verlag, München 2000, ISBN 389584814X, Kassette, 0 Seiten, 21,47 EUR
3 MCs mit ca. 270 Minuten Laufzeit. Imre Kertész selbst liest im Wechsel mit Ulrich Matthes eine persönliche auswahl aus seinem Jahrhundertroman. Kertész` "Roman eines Schicksallosen" gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse des Holocausts. Gemeinsam mit dem Jugendlichen György wird der Hörer in die Welt der Vernichtungslager gestoßen, lebt und... mehr lesen
Kertesz, Imre: Fiasko. Roman


Rowohlt Verlag, Berlin 1999, ISBN 3871342122, Gebunden, 480 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Ungarischen von György Buda und Agnes Relle. Ein Mann um die Fünfzig, Überlebender von Auschwitz, muss mit dem Fiasko fertigwerden, dass sein Erstlingswerk, der "Roman eines Schicksallosen", vom Verlag abgelehnt wurde. In seinem winzigen Arbeitszimmer eingesperrt, erfindet er sich einen Helden, dem er die Bürde... mehr lesen
Archiv: Essay
Daniele Dell'Agli: Die Matrix und ihre Feinde
17.06.2013. Erstaunlich, mit welchem Aufwand davon abgelenkt wird, dass die Unterscheidung zwischen dem einen wahren Gott und den vielen falschen Göttern uns noch nach 2000 Jahren ihre finstere Exekutivlogik unter Beweis stellt. Wider die Entschärfung von Jan Assmanns These. Mehr lesen
Archiv: Virtualienmarkt
Rüdiger Wischenbart: Vier kleine Riesen gegen Amazon
11.03.2013. Die Entwicklungen der letzten Monate haben nun gewissermaßen offiziell deutlich gemacht, dass nicht Google der eigentlich unheimliche Faktor für die Buchbranche ist. Mehr lesen
Archiv: Post aus ...
Mundtot gemacht
21.03.2012. Mit der Pressefreiheit ist es in der Türkei nicht gut bestellt. Journalisten werden verhaftet und auf der Grundlage schwammiger Gesetze angeklagt. Es wird immer schwieriger, kritisch über die Regierung Erdogan zu berichten. Mehr lesen





