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In eigener Sache

Olaf Sundermeyer und sein FAZ-Artikel gegen den Perlentaucher

Von Anja Seeliger
10.07.2007. Jüngst stellte die FAZ den Perlentaucher in einem Schmähartikel als Ausbeuter fremder Leistungen dar und verschwieg dabei, dass sie mit eben diesen Argumenten einen Prozess gegen den Perlentaucher führt. Einige Richtigstellungen.
Am 30. November 2006 erreichte uns eine Mail des freien Journalisten Olaf Sundermeyer, der erklärte, er schreibe regelmäßig für die Medienseite der FAZ und dort stehe seit einiger Zeit "mein Thema über die Bedeutung des 'Perlentauchers' und seine Aktivitäten in puncto europäischer Öffentlichkeit (Eurotopics)" auf der Agenda. Ob wir mit ihm sprechen würden?

Wir hatten zwar keine guten Erfahrungen mit der Berichterstattung der FAZ, aber Olaf Sundermeyer war uns bekannt, weil er kurze Zeit als freier Mitarbeiter für Eurotopics gearbeitet hatte. Eurotopics ist eine europäische Presseschau, die der Perlentaucher in Zusammenarbeit mit dem Pariser Courrier International für die bpb (Bundeszentrale für politische Bildung) erstellt. Sundermeyer kam in unser Büro, und wir haben seine Fragen beantwortet.

Am 29. Juni 2007, also ein gutes halbes Jahr nach diesem Interview und drei Wochen vor der Berufungsverhandlung im Prozess von FAZ und SZ gegen den Perlentaucher in Frankfurt, erschien Olaf Sundermeyers Artikel unter der Überschrift "Die Gedanken der anderen" auf der Medienseite der FAZ. (Nachtrag vom 9. Juli 2008: die FAZ hat den Artikel inzwischen online etwas "entschärft", so dass die hier wiedergegebenen Zitate nur mit dem Artikel in der Printausgabe ganz übereinstimmen.)

In diesem Artikel spielt die FAZ unter der Maske eines recherchierten Berichts über den Perlentaucher ihr eigenes Spiel: Sie macht Stimmung in eigener Sache für einen Prozess, in dem sie Partei ist, ohne diesen Prozess zu erwähnen. Und sie versucht die Perlentaucher Medien GmbH bei potenziellen Auftraggebern anzuschwärzen, indem sie unterstellt, wir würden unseren Auftrag schlecht erfüllen. Sundermeyers Artikel macht deshalb einige Klarstellungen erforderlich.


Thierry Chervel

Sundermeyer beginnt seinen Artikel mit Perlentaucher-Mitbegründer Thierry Chervel. Er wird beschrieben als "kundiger Geschäftsmann, dem immer wieder neue Kniffe einfallen, mit ein und demselben Gut Geld zu verdienen: mit den aufgeschriebenen Gedanken anderer Leute". Er gehört "zu den Berlinern", die "sich in Schwarz kleiden" und ist ein "ehemaliger Kulturautor der 'taz' und der 'Süddeutschen Zeitung', der schon lange nicht mehr von der eigenen schöpferischen Leistung im kulturellen Sinne lebt". Aber Marcel Proust ist ihm immer noch "eine Angelegenheit des Herzens".

Tatsache ist: Thierry Chervel ist als Mitbegründer des Perlentauchers dafür verantwortlich, dass das Magazin wirtschaftlich überlebt. Im Feuilleton der FAZ findet man es offenbar windig, dass jemand sein Geld als Selbständiger verdient, statt dankbar zu einem Vorgesetzten aufzuschauen. Feuilletonredakteure sind so vornehm, dass sie grundsätzlich nur Geld kosten, aber niemals welches einbringen dürfen.

Tatsache ist, dass Thierry Chervel nie von etwas anderem gelebt hat, als von der "eigenen schöpferischen Leistung" - früher als Kulturredakteur und Autor, heute als Miterfinder und -begründer eines Kulturmagazins, das neben Presseschauen zahlreiche eigene Artikel bietet, darunter auch einige von Thierry Chervel verfasste.

Tatsache ist: Thierry Chervel war nicht "Kulturautor", sondern Kulturredakteur und Feuilletonchef der taz. Er hat als freier Autor unter anderem für die FAZ geschrieben, war Pariskorrespondent für das Feuilleton der Süddeutschen und schließlich Redakteur auf der Berliner Seite der SZ. Er hat seine feste Stelle bei der SZ gekündigt, um den Perlentaucher zu machen.

Tatsache ist: Thierry Chervel gehört nicht zum schwarzen Block, auch wenn er am Tag des Interviews zufällig ein schwarzes T-Shirt trug. Und die "Herzensangelegenheiten" Thierry Chervels sind Sundermeyer garantiert unbekannt.


Der Perlentaucher

Den Perlentaucher selbst beschreibt Sundermeyer in der FAZ als einen Dienst, der "das deutschsprachige Feuilleton 'scannt', wie es auf Denglisch heißt, mit einem virtuellen Schleppnetz, dessen Beute der Perlentaucher anschließend nach Verwertbarkeit sortiert: Er vermarktet im Internet Zusammenfassungen von Feuilletontexten und verweist auf die jeweilige Quelle, ohne selbst zum Thema zu recherchieren." Thierry Chervel habe sich einmal vorstellen können, "eigene Rezensionen anzubieten. Es blieb bei der Vorstellung". Kurz: der Perlentaucher verdient sein Geld ausschließlich mit "den Zusammenfassungen der Gedanken anderer".

FAZ-Leser, die den Perlentaucher nicht kennen, erraten aus diesen verschwiemelten Sätzen nie, was wir denn nun eigentlich tun - irgendetwas Ominöses im Internet, das geistigem Diebstahl verdächtig nahe zu kommen scheint?

Warum nennt Sundermeyer das Kind nicht beim Namen? Wir machen - unter anderem - Presseschauen: eine tägliche Feuilletonrundschau und eine wöchentliche internationale Magazinrundschau, die der Perlentaucher auch verkauft.

Zu diesem Zweck "scannt" er keine Artikel, und er fischt sie auch nicht mit einem "virtuellen Schleppnetz". Die Presseschauen des Perlentauchers entstehen durch eine der ältesten Kulturtechniken der Welt: Die Perlentaucher lesen. Sie lesen jeden Morgen die Feuilletons der überregionalen deutschen Tageszeitungen und fassen sie in einer kommentierten Presseschau zusammen. Sie lesen jede Woche englischsprachige, ungarische, französische, italienische, spanische, arabische, polnische oder niederländische Magazine und verweisen auf die interessantesten Artikel in einer internationalen Magazinrundschau. Und die Perlentaucher lesen jeden Morgen die Buchkritiken in den Zeitungen und informieren über sie in kurzen, resümierenden Notizen, die in einer Datenbank abrufbar sind. Links führen - wenn vorhanden - zu den Originalkritiken bei buecher.de.

Der Perlentaucher macht kein Geld "mit den Gedanken anderer Leute", sondern mit seiner eigenen Arbeit. Und seiner eigenen Meinung. Der Perlentaucher ist keine Suchmaschine wie Google News, das tatsächlich Fremdinhalte in eine automatisch generierte Reihenfolge bringt. Stört die FAZ nicht eher, dass wir gerade nicht nur "scannen"? Wir wählen aus, sortieren, kommentieren, resümieren und sind dabei so subjektiv wie der Autor eines Festivalberichts, der die eine Veranstaltung hervorhebt und die andere nur am Rande erwähnt.

Sundermeyer verschweigt auch, dass der Perlentaucher praktisch seit Beginn seiner Existenz eigene Artikel veröffentlicht, dass er recherchiert und die eigenen Artikel wie auch die Presseschauen mit Links ergänzt, die auf weiterführende Informationen zum jeweiligen Thema verweisen. Unerwähnt bleiben auch die 600.000 Leser, die unsere Arbeit jeden Monat so interessant finden, dass sie den Perlentaucher lesen.

Der FAZ-Leser könnte sich ja sonst ein eigenes Urteil bilden.


Der Perlentaucher und Eurotopics

Nachdem es Olaf Sundermeyer gelungen ist, all diese Tatsachen unter den Tisch fallen zu lassen, wendet er sich Eurotopics zu.

Eurotopics ist eine tägliche europäische Presseschau. Sie wird von der Perlentaucher Medien GmbH in Zusammenarbeit mit dem Pariser Courrier International für die bpb (Bundeszentrale für politische Bildung) erstellt. Eine eigens gegründete Redaktion mit Sitz in Berlin und Paris sowie eine stattliche Anzahl von Korrespondenten lesen täglich Zeitungen aus den 27 EU-Mitgliedsstaaten und der Schweiz, ohne deren weltoffene und faire Presse man nicht auskommt, und suchen nach interessanten Kommentaren oder Essays. Eurotopics wird in drei Sprachen veröffentlicht - Deutsch, Englisch, Französisch - und kann als Newsletter abonniert oder auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite gelesen werden.

Wir sind stolz auf Eurotopics. Die Redaktion beginnt jeden Morgen um 7 Uhr, die Korrespondenten noch früher, und gegen 15 Uhr ist die Presseschau in allen drei Sprachen online. Die Mannschaft leistet phantastische Arbeit. Eurotopics-Leser konnten schon Monate vor der deutschen Diskussion verfolgen, wie in Tschechien (hier und hier) und Polen über den Raketenabwehrschild gestritten wurde. Den estnischen Denkmalstreit erwähnte Eurotopics zum ersten Mal im Mai letzten Jahres. Diese Presseschau ist eine ungeheure Fundgrube für die europäische Presse und Öffentlichkeit.

Was ist die Vertragsgrundlage für Eurotopics? Von Olaf Sundermeyer erfährt es der FAZ-Leser nicht. Erst heißt es, dass "der Newsletter 'Eurotopics' im Auftrag entsteht". Dann schreibt Sundermeyer plötzlich: "Wenn das nicht Berlin wäre, wo die Subvention eine Art Alltagskultur ist, man käme unweigerlich auf den Bund der Steuerzahler."

Ja, was denn nun? Auftrag? Subvention?

Tatsache ist: Für eurotopics gibt es keine Subvention. Die Perlentaucher Medien GmbH hat sich auf eine europaweite Ausschreibung der bpb beworben und diese Ausschreibung gewonnen, weil sie das günstigste und qualifizierteste Angebot vorgelegt hat. Eurotopics ist ein Auftrag.

Die FAZ weiß, was ein Auftrag ist. Auch das FAZ-Institut, eine hundertprozentige Tochter der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, bietet redaktionelle Auftragsarbeiten an. "Journalistische Kompetenz, wo würde man sie eher vermuten als in der Verlagsgruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH?", fragt das FAZ-Institut auf seiner Internetseite und bewirbt sich um Kunden: "Die erfahrenen Redakteure bieten für Ihre interne und externe Kommunikation die notwendige journalistische Kompetenz .... Das Ergebnis: Maßgeschneiderte journalistische Lösungen aus einer Hand." Das FAZ-Institut betreut unter anderem ein Mitarbeitermagazin der Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG, das Magazin der American Chamber of Commerce in Germany, das Kundenmagazin der Messe Frankfurt, das ThyssenKrupp Magazin.

Die FAZ weiß auch, was ein staatlicher Auftrag ist. Das mit der FAZ über die Mehrheitsgesellschafterin FAZIT-Stiftung verbundene Schwesterunternehmen Frankfurter Societät produziert in seinem Societäts-Verlag eine Zeitschrift für das Auswärtige Amt, das Magazin Deutschland. Dieses Magazin erscheint in elf Sprachen und liegt in den deutschen Botschaften aus. Einer der Geschäftsführer der Frankfurter Societät, Roland Gerschermann, ist auch Geschäftsführer der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH.

Niemand hat deshalb je behauptet, die FAZ oder die Frankfurter Societät sei ein staatlich subventioniertes Unternehmen.

Die FAZ aber lässt ihre Leser im unklaren darüber, ob Eurotopics ein Auftrag ist oder eine Subvention. Haften bleiben wird schon irgendwie, dass es jedenfalls Staatsknete ist, die den Perlentaucher vom struppigen Moabit mitten zwischen die Schicken und Reichen katapultiert hat: "Das mit der noblen Adresse hat inzwischen geklappt, man siedelt jetzt an der Chausseestraße in Mitte."

Tatsache ist: Als der Perlentaucher umzog, zahlte er in seinem neuen Büro in der Chausseestraße 8 genau 2,13 Euro/qm mehr als in Moabit. Gewiss ein Aufstieg. Es gibt jetzt auch getrennte Toiletten für Männer und Frauen. Aber "nobel" ist was anderes. Da würden wir eher einen Besuch in der Berliner Residenz der FAZ empfehlen, die auch in der größten Zeitungskrise noch gehalten wurde, als die FAZ reihenweise Redakteure entließ.


Der Perlentaucher und seine Auftraggeber

Dann knöpft sich Sundermeyer noch die Bundeszentrale für politische Bildung persönlich vor. Er konfrontiert Thorsten Schilling, Leiter Medien- und Kommunikationszentrum der bpb in Berlin, mit seinen "Recherchen": "Dass die Korrespondenten, die morgens in jedem Land das Feuilleton in drei unterschiedlichen Zeitungen durchackern sollten, dafür 300 Euro für zwanzig monatliche Arbeitseinsätze früh um sechs Uhr bekommen sollen, davon weiß er nichts. 'Das ist auch in dem Angebot vom Perlentaucher nicht einzeln ausgewiesen.' Zumindest ahnt er, dass einige Korrespondenten von Deutschland aus arbeiten, von wo aus der Blick ins ausländische Feuilleton schwerfällt. Man schaut halt mangels Zeitung auf die mageren Internetangebote. Und schon ist der hohe Anspruch dahin."

Hier wird uns Schlechtleistung unterstellt! Gegen diese falschen Behauptungen wehrt sich der Perlentaucher auch mit juristischen Mitteln.

Tatsache ist, dass die Mitarbeiter von Eurotopics, ob sie nun in Berlin, Paris oder Bukarest sitzen, nicht auf "magere Internetangebote" angewiesen sind, sondern die Printausgaben der ausländischen Zeitungen lesen - entweder auf Papier oder im Netz.

Durch Sundermeyers Formulierung, Thorsten Schilling "ahne", dass einige Korrespondenten von Deutschland aus arbeiten, ensteht der Eindruck, dies sei vertragswidrig. Das ist falsch. Der Ort ist für die Korrespondenten sekundär. Entscheidend ist ihre Qualifikation für ihre zum Teil seltenen und schwierigen Sprachen und für die Länder, deren Presse sie beobachten. Ein Teil der Korrespondenten arbeitet in den Ländern, deren Presse sie auswerten, ein anderer Teil arbeitet in Deutschland oder Frankreich. Die bpb "ahnt" das auch nicht. Sie weiß es.

"Ein Urheberrechtsproblem sieht Schilling nicht", schreibt Sundermeyer schließlich. Was das für ein Problem sein könnte, sagt er nicht. Er informiert die FAZ-Leser auch nicht, dass FAZ und SZ den Perlentaucher unter anderem wegen Urheberrechtsverletzung verklagt haben und die Berufungsverhandlung vor der Tür seht. (Aktualisierung vom 13. Juli: Die Verhandlung in Sachen FAZ/SZ gegen Perlentaucher vor dem OLG Frankfurt ist inzwischen auf den 9. Oktober verschoben worden. Die Red.)

Die Klage der beiden Zeitungen ist in 1. Instanz abgewiesen worden. (Das Urteil des LG Frankfurt vom 23.11.06 (2-03 O 172/06) finden Sie auf dieser Seite als pdf)

Über all diese Hintergründe wird der FAZ-Leser nicht in Kenntnis gesetzt. Ihm wird vielmehr vorgespiegelt, er habe es hier mit dem Artikel eines Journalisten zu tun, der über den Perlentaucher informieren will. Ich nenne das Manipulation der Leser.

Zugleich geht mit dem Artikel eine Botschaft an alle potenziellen Auftraggeber des Perlentauchers: Niemand, der mit uns zusammenarbeitet, kommt ungeschoren davon. Man soll uns nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen wollen. Wozu auch? Es gibt ja das FAZ-Institut und den Societäts-Verlag. Deren Kunden müssen ganz sicher nicht befürchten, dass ihre von diesen beiden Unternehmen produzierten Magazine in der FAZ als zu teuer kritisiert werden.


Schon gezahlt?

Sundermeyer schließt seinen FAZ-Artikel mit der Beobachtung: "Der Besuch beim Perlentaucher stimmt nachdenklich. Stutzig macht beim Abgang durch das Treppenhaus die Fußmatte ein Stockwerk tiefer. Dort steht schwarz auf Kokosfaser: Schon GEZahlt?"

Falsch. Dort steht: "GEZ bezahlt". Wo wäre sonst der Witz?

Olaf Sundermeyer gibt nicht mal zwei Wörter auf einer Fußmatte korrekt wieder. Er hat einen weiten Begriff von Informationsfreiheit. Stellen Sie ihn ein, Herr Schirrmacher!

Anja Seeliger


Thierry Chervels
Artikel "Die Perlentaucher-Affäre - oder die FAZ als Waffe" finden Sie hier.
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