Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 08.02.2012, 16.40 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Außer Atem: Das Berlinaleblog

Ausblick auf die Berlinale 2012

Von Lukas Foerster, 08.02.2012, 13:40

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Benoit Jacquot, Brillante Mendoza, Miguel Gomes, Ursula Meier

Nicht jeder kann alles mögen. Klaus Lemke und Doris Dörrie zum Beispiel mögen die Berlinale nicht. Dem einen ist sie zu risikoscheu, der anderen zu avantgardistisch. Auch die Filmkritik, die überregionale und internationale zumal, ist zunehmend verstimmt, die Berlinale sei, das war der letztjährige Tenor, in Bezug auf das aktuelle Weltkino längst minderrelevante Provinz. Festivalleiter Dieter Kosslick, schon seit 2001 im Amt, ließ seinen Vertrag, davon unbeeindruckt, kürzlich verlängern, bis 2016 vorerst. Die Kritik an seiner kuratorischen Praxis weist er nicht einmal unbedingt zurück, er stellt sich ihr gar nicht erst (so sagte er die Teilnahme an einem Symposium des Verbands der Deutschen Filmkritik im letzten Herbst kurzfristig ab), vielleicht, weil im System Kosslick das Kuratorische ohnehin zweitrangig ist, es geht eher um effektives und maximal sichtbares Eventmanagement. ... mehr lesen

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Stichwörter: eröffnungsartikel

Die Berlinale-Bären 2011

Von Anja Seeliger, 19.02.2011, 19:02

Goldener Bär für den besten Film: Asghar Farhadi für "Nader And Simin, A Separation"

Silberner Bär für beste Regie: Ulrich Köhler für "Schlafkrankheit"

Silberner Bär
für die beste Hauptdarstellerin: das weibliche Darsteller-Ensemble in "Nader and Simin"

Silberner Bär
für den besten Hauptdarsteller: das männlichen Darsteller-Ensemble in "Nader and Simin"

Preis der Ökumenischen Jury: Asghar Farhadis "Nader and Simin"

Alfred-Bauer-Preis
: Andres Veiel für "Wer wenn nicht wir"

Großer Preis der Jury
: Bela Tarr für "The Turin Horse"

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Stichwörter: bären 2011

Einäugige und Halbblinde

Von Ekkehard Knörer, 19.02.2011, 10:30

Die der Berlinale wohlgesonneneren unter den Kritikern machten vorab mal wieder die Weltlage des Kinos verantwortlich für den in diesem Jahr für den Wettbewerb absehbaren Magerquark, der in einem Programm von nicht mehr als 16 für den Goldenen Bären antretenden Filmen schon quantitativ vorab erkennbar wurde. Als könnte die Finanzkrise etwas dafür, dass Dieter Kosslick und sein Auswahlkommittee den Wettbewerb in den letzten Jahren mit äußerster Konsequenz zuschanden geritten haben. Allein der Blick auf Cannes, wo sich, wie man jetzt schon gut sehen kann, die großen Namen - und zwar die der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft des Kinos - ballen, wo die vertretenen Filme jedenfalls interessanter scheitern werden als sie bei der Berlinale moderato gelingen.

Weil klagen nichts hilft, flehen nichts hilft, hoffen nichts hilft, schimpfen nichts hilft, beten nichts hilft, verzweifeln nichts hilft, schmeicheln nichts hilft und argumentieren schon am allerwenigsten hilft, seien ein paar Tendenzen wenigstens benannnt, die nicht neu sind, sich diesmal aber doch noch einmal zuspitzten und verschärften. Bei 400 Filmen ist es sinnvoll, sich zu konzentrieren, und notgedrungen konzentriert sich, wer über das Kosslick-Profil der Berlinale spricht, auf den Wettbewerb. Allerdings machen Seitenblicke in andere Sektionen sehr klar, dass auch da inzwischen ... mehr lesen

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Stichwörter: abschlusstext, alexander mindadze, andres veiel, asghar farhadi, bela tarr, christoph terhechte, dieter kosslick, forum 2011, wettbewerb 2011

Spricht chorisch Vitruvisches: Jaume Collet-Serras 'Unknown'

Von Ekkehard Knörer, 18.02.2011, 17:02

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Was kann man Höheres und Schöneres erreichen im Blockbuster-Kino als eine Szene, in der es der Plot des Films möglich macht, dass Liam Neeson und Aidan Quinn chorisch einen Satz mit irgendwas über Vitruv sprechen, aus heiterem Himmel, und selbst nicht begreifen, warum sie tun, was sie da tun? Oder Bruno Ganz als stolzen Ex-Stasimann und nunmehr in Friedrichshain residierenden Privatdetektiv in den Armen eines von Frank Langella gespielten Oberbosses der Killer nach genossenem Trank aus dem Schierlingsbecher in aller Ganovenehre dahinscheiden zu lassen? Oder bei einem Anschlag auf einen Scheich, der in Sachen Weltrettung oder dergleichen unterwegs ist, die oberen Stockwerke des Hotel Adlon in die Luft zu jagen? (Szenenapplaus.) Und January Jones (Betty Draper!) in der Neuen Nationalgalerie gemeinsam mit Stipe Erceg (sie nannten ihn "er war viel im Bild und sprach kein einziges Wort") durch Spalier stehende riesige Porträtfotografien zu fädeln zum Zweck eines Judaskusses, den sie dann wieder Liam Neeson gibt?

Die Plausibilisierung (bzw. "Plausibilisierung") unwahrscheinlichster Aktionen, ... mehr lesen

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Stichwörter: berlin, Jaume Collet-Serra, unknown, usa, wettbewerb 2011Jaume Collet-Serra

Lokaler Konfliktbewältigungsfilm: Joshua Marstons 'The Forgiveness of Blood'

Von Ekkehard Knörer, 18.02.2011, 12:00

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In Albanien, auf dem Dorf. Mit Handys mit Videofunktion und Computerspielen ist alles dem Anschein nach auf dem Gegenwartsstand der westlichen Zivilisiertheit. Auch Kamera und Erzählweise sind mit technisch halbwegs versierter Middlebrow-Vorhersehbarkeit zugange. Ein paar Menschen lernt man, teils bei ihnen zuhause, teils in der Kneipe kennen und begreift sofort: Hier wird ein Knoten geschürzt. Eine Wegerechtsstreitigkeit führt zu einem Mord oder Totschlag und der Umgang mit der Tat lehrt, dass in diesem Dorf in Albanien ein aus westlicher Sicht etwas problematisches funktionales Äquivalent des kodifizierten und ausdifferenzierten Rechtssystems herrscht, das wir kennen und lieben: der Kanun.

Aus dem Wikipedia-Artikel: "Grundlage des Kanuns ist das Leben in der Großfamilie, in welcher in der Regel drei Generationen unter der Anführerschaft des ältesten Mannes unter einem Dach wohnten. Die Gesetzessammlung regelt die Bereiche Schuldrecht, Ehe- und Erbrecht, Strafrecht sowie Kirchen-, Landwirtschafts-, Fischerei- und Jagdrecht ziemlich umfassend. Im Strafrechtsbereich ist der Kanun noch von der Ehrverletzung geprägt, wobei der Begriff des Gottesfriedens als Teilaspekt der Besa bereits bekannt ist. Da der ... mehr lesen

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Stichwörter: albanien, blutrache, ehre, joshua marston, kanun, the forgiveness of blood, wettbewerb 2011

Verbindet Ökonomie und Action: Dante Lams 'The Stool Pigeon'

Von Thomas Groh, 18.02.2011, 10:05

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Die Schulden des frisch aus dem Knast entlassenen Ghost Jr. (Nicholas Tse) belaufen sich auf rund 800.000 Dollar. Bis er die, was unwahrscheinlich ist, zusammenkriegt, bleibt seine Schwester in den Händen von Zuhältern. 780.000 Dollar kostet ein kleiner Ohrring in einem Edel-Schmuckladen, der bis unter die Decke vollgepackt ist mit solchem und teureren Schmuck. Der Juwelier soll ausgeraubt werden - Ghost Jr. ist da nur eines von vielen Rädchen im Getriebe. Zugleich ist Ghost Jr. Spitzel für die Polizei - wenn alles glatt läuft und am Ende seiner Tätigkeit eine Verhaftung steht, erhält er eine Million Dollar.

Mit viel Sorgfalt fächert Dante Lam ein ökonomisches Geflecht aus - und stellt dabei stets die Wertfrage: Was ist ein Menschenleben wert - auf der Straße, auf dem Strich, im Knast? Vom Edeljuwelier bis zur verlausten Kleinstwohnung, von Konsumtempelbewohnern bis zum wirren Obdachlosen liegen bei Dante Lam nur wenige Schnitte - und, wenn man die Kompaktheit der Hongkonger Innenstadt berücksichtigt, kaum viel mehr Schritte. Es ist eine vollgestellte Welt, Dante Lams Figuren ertrinken regelrecht in Dingen und Waren: Eingegliedert in einem ökonomischen, höchst vitalen Prozess - der angehäufte Schmuck -, in ... mehr lesen

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Stichwörter: china, dante lam, forum 2011, hongkong, the stool pigeon

Psychodama als Kammerspiel: Jonathan Sagalls 'Odem'

Von Ekkehard Knörer, 18.02.2011, 10:02

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Lara, weiblich, nicht allzu glücklich, aber auch wieder nicht unglücklich verheiratet, nicht mehr ganz jung, aber auch noch nicht alt, sucht keinen Kontakt mehr zu ihrer Freundin Inan. Dann aber steht diese eines Tages vor ihrer Tür. Einen Tag zu spät, ihren Geburtstag hat Lara am Vortag gefeiert. Etwas stimmt nicht zwischen den beiden Frauen, was genau allerdings nicht im Lot ist, erfährt man nur nach und nach, Scheibchen für Scheibchen, in einer mehr aufwendigen als ertragreichen Rückblendenstruktur.

Vor dreizehn Jahren kamen beide aus Ramallah nach London und verdrängten, eine Zukunft im ersehnten Wohlstand erhoffend, ihre palästinensische Herkunft. Beide sprechen gut Englisch und bei der etwas unheimlichen, unterschwellig Richtung Psychothriller weisenden Wiederbegegnung verbieten sie sich arabische Worte. Die eine, Lara, ist kontrolliert, bei der anderen, Inan, scheint etwas lose. Lara wirft Inan nicht aus dem Haus, geht ihrem Tagwerk nach, bringt den Sohn zur Schule, empfängt den Mann, der die kaputte Geschirrspülmaschine repariert.

Es drängen sich Inan und die gemeinsame Vergangenheit in oft mehr gewollten als gekonnten Anschlüssen dazwischen. Man erfährt: die sehr attraktive Inan war immer eine ziemlich männermordende Person, Lara hat dafür nun ... mehr lesen

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Stichwörter: großbritannien, israel, jonathan sagall, odem, palästina, wettbewerb 2011

Ups and Downs einer Beziehungskiste: Andres Veiels 'Wer wenn nicht wir'

Von Thomas Groh, 18.02.2011, 08:00

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Für Katzen ist das kein guter Berlinalewettbewerb: In "The Future" (unsere Kritik) stirbt eine im Heim über Beziehungskrisen nicht abgeholte Katze den Tod durch Einschläferung, bei "Wer wenn nicht wir" wird gleich zu Beginn eine Katze standesgemäß erschossen. Das Jahr ist 1949, auf der anderen Seite des Gewehrs steht Will Vesper, Literat im Dienste des Dritten Reiches, und hält eine pädagogische Rede an den Sohn, Bernward Vesper: Die Katzen gehören nicht zu uns, sie stammen aus dem Orient und sind damit die Juden unter den Tieren und insbesondere diese Katze, die des Sohns, tötete die schönen Nachtigallen.

Den Weg von der hingerichteten Katze bis zum hingerichteten Schleyer geht "Wer wenn nicht wir" als Spielfilm über die Wiegenzeit der RAF zwar nicht, doch bleibt die tote Katze prägend. Bernward (August Diehl) studiert Germanistik, lernt Gudrun Ensslin kennen (Lena Lauzemis) und gründet mit ihr in den frühen Sechzigern einen Verlag zur Pflege des Vaterwerks, das jedoch, aus verständlichen Gründen, keiner lesen will. Es folgt der Weg in die 60er: Pop, Studentenbewegung, offene Revolte. Die Bekanntschaft mit Andreas Baader (Alexander Fehling), stürzt das ohnehin krisengeschüttelte Paar vollends ... mehr lesen

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Stichwörter: andreas baader, andres veiel, bernward vesper, deutschland, gudrund ensslin, politisches kino, raf, wer wenn nicht wir, wettbewerb 2011

Will nichts, wagt nichts: Lee Yoon-kis 'Come Rain, Come Shine'

Von Lukas Foerster, 17.02.2011, 17:00

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Im Auto, auf dem Weg zum Flughafen, kündigt die Frau dem Mann die Ehe auf. Leider fliegt der Film dann nicht mit ihr fort, sondern kehrt ins gemeinsame Domizil zurück, bleibt am Boden, in jeder Hinsicht. Mit sinnloser Geduld verfolgt er die Minutiae der Trennung: Sie packt Geschirr in Plastikfolien, er packt es wieder aus. Sie blättert in einem alten Kochbuch, er macht Reservierungen in einem Restaurant. Er ist zuvorkommend, sie wirft ihm Selbstsucht vor. Manchmal springt die Kamera zurück und rückt Möbelstücke in den Vordergrund. Die Möbel, die Rückstände der Ehe blicken auf die Scheidungswilligen. Das ist aber auch schon die einzige formale Idee, die einzige Art, auf der sich der Film zu seinem Gegenstand verhält. Nach einer Stunde ein erster Höhepunkt: Der Mann rettet eine wirklich sehr niedliche junge Katze vor dem Regen. Ach ja: der Regen. Den gibt es schon im Titel, später in fast jeder Einstellung. Ebenfalls im Titel wird er aber auch schon wieder entschärft: der Sonnenschein wird zurückkommen, nur eben nicht in diesem in ewig kaltes bläuliches Licht getauchten Film.

Am Ende werden ausführlich Spaghetti gekocht (Kulinarisches Kino, anyone?). Parallelen gibt es ... mehr lesen

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Stichwörter: come rain, come shine, lee voon-ki, südkorea, wettbewerb 2011

Erstarren in der Gegen-Konvention: Jan Krügers 'Auf der Suche' und Elke Haucks 'Der Preis'

Von Ekkehard Knörer, 17.02.2011, 11:00

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Stumm und starr stehen im Osten und in Marseille deutsche Menschen. Hingestellt sind sie, die Wörter sind karg in den Mündern, von Regisseurinnen und Regisseure, von denen wir schon Großartiges sahen und weiter Großes erhoffen. Blickt man jedoch auf die aktuelle Berlinale-Bilanz jenes deutschen Filmschaffens, das oft zu pauschal unter den Begriff der "Berliner Schule" gefasst wird, dann muss das Urteil ausgesprochen gemischt ausfallen.

Kein Meisterwerk, aber als Schritt in den inneren euro-afro-thailändischen Dschungel eine klug gemachte und souverän inszenierte Sache ist Ulrich Köhlers unter viel Mediokrem aus dem Wettbewerb nicht hoch, aber deutlich ragende "Schlafkrankheit". Das mit viel Spannung erwartete, von seinem Ausgangspotenzial her höchst sympathische und perspektivenreiche "Dreileben"-Projekt ist ein anderer Fall. Während Dominik Graf die Aufgabe mit großer Lässigkeit meistert und beweist, dass er einfach sehr vieles und dann auch noch ziemlich meisterhaft kann, wirken die (Rück-)Annäherungen Christian Petzolds und Christoph Hochhäuslers an Fernseherzählen und Fernsehästhetik seltsam erstarrt. In Konventionen befangen, aus denen sie sich nur jeweils für Momente befreien. Es sind Genre- und Plot-Konventionen (vor allem in Hochhäuslers Beitrag), aber es sind auch die selbstgeschaffenen Konventionen eines Kinos, das einst ... mehr lesen

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Stichwörter: auf der suche, berliner schule, ddr, der preis, elke hauck, fernsehen, forum 2011, jan krüger, marseille, perspektive deutsches kino 2011

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