Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Götz Aly

Götz Aly, geboren 1947, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München, studierte Geschichte und Politische Wissenschaften (Dr. rer. pol.) in Berlin. Er hat wichtige Veröffentlichungen zur Sozialpolitik und zur Geschichte des Nationalsozialismus vorgelegt. Er war Redakteur bei der taz, bei der Berliner Zeitung und arbeitet heute als freier Autor. 2002 wurde Götz Aly mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet, 2003 mit dem Marion-Samuel-Preis. Hier ein Vorabdruck aus seinem Buch "Hitlers Volksstaat".

Bücher von Götz Aly

Aly, Götz: Warum die Deutschen? Warum die Juden?. Gleichheit, Neid und Rassenhass - 1800 bis 1933

Cover: Warum die Deutschen? Warum die Juden?

S. Fischer Verlag, Frankfurt 2011, ISBN 3100004264, Gebunden, 336 Seiten, 22,95 EUR

Warum die Juden? Warum die Deutschen? Diese beiden Fragen harren seit 1945 einer Antwort. Götz Aly gelangt in seinem neuen Buch zu verstörenden Einsichten. Er beschreibt Fortschrittsscheu, Bildungsmangel und Freiheitsangst so vieler christlicher Deutscher während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dagegen begeisterten sich die ... mehr lesen
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Aly, Götz: Unser Kampf. 1968

Cover: Unser Kampf

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3100004213, Gebunden, 256 Seiten, 19,90 EUR

Götz Aly war einer der in Berlin aktiv mitkämpfenden sogenannten 68er. Er tritt also in der Rolle als Zeitzeuge auf und als Historiker. Daher darf man erwarten, dass er einen Rückblick der besonderen Art liefert. Seine Thesen lautet: Die 68er waren ihren Vätern näher, als ihnen heute lieb ist. Aly sieht in der 68er-Bewegung ... mehr lesen
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Aly, Götz / Sontheimer, Michael: Fromms. Wie der jüdische Kondomfabrikant Julius F. unter die deutschen Räuber fiel

Cover:  Fromms

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3100004221, Gebunden, 256 Seiten, 21,90 EUR

Die Geschichte der Firma "Fromms Act" und ihres Gründers Julius Fromm ist ein eindrucksvolles Stück politischer Sittenkunde der Deutschen im 20. Jahrhundert. Götz Aly und Michael Sontheimer erzählen, wie der Sohn armer jüdischer Wirtschaftsmigranten aus Russland 1923 in Berlin mit der Massenproduktion von Kondomen ... mehr lesen
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Aly, Götz: Volkes Stimme. Skepsis und Führervertrauen im Nationalsozialismus

Cover: Volkes Stimme

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3596168813, Kartoniert, 224 Seiten, 12,95 EUR

Über die positive bzw. negative Stimmung der Deutschen während des Zweiten Weltkrieges ist bislang nur spekuliert worden. Da für die fragliche Zeit keine demoskopischen Untersuchungen vorliegen, wird in dem Buch anhand konkreter Indikatoren historische Demoskopie betrieben mit dem Ziel, das Politbarometer für die Jahre 1939 bis 1945 ... mehr lesen
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Aly, Götz: Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus

Cover: Hitlers Volksstaat

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3100004205, Gebunden, 464 Seiten, 22,90 EUR

Götz Aly betrachtet aus einem Blickwinkel, der sie als Gefälligkeitsdiktatur zeigt. Hitler, die Gauleiter, Minister und Staatssekretäre agierten als klassische Stimmungspolitiker. Sie fragten sich täglich, wie sie die Zufriedenheit der deutschen Mehrheitsbevölkerung sichern konnten. Auf der Basis von Geben und Nehmen ... mehr lesen
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Aly, Götz: Im Tunnel. Das kurze Leben der Marion Samuel 1931 - 1943

Cover: Im Tunnel

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3596163641, Taschenbuch, 150 Seiten, 7,90 EUR

Marion Samuel starb im Alter von elf Jahren in Auschwitz. Die "Stiftung Erinnerung" benannte nach ihr einen Preis, um dieses junge Mädchen stellvertretend für die vielen Tausend im Holocaust untergegangenen Kinder vor dem Vergessen zu bewahren. Im vergangenen Jahr wurde dieser Preis dem Historiker Götz Aly für seine wissenschaftliche ... mehr lesen
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Aly, Götz: Rasse und Klasse. Nachforschungen zum deutschen Wesen

Cover: Rasse und Klasse

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3100004191, Gebunden, 254 Seiten, 18,90 EUR

Götz Aly eröffnet in seinen Essays ungewohnte Perspektiven auf das 20. Jahrhundert: So zum Beispiel wurde die 40jährige Menschenrechtspolitik des kaiserlichen Deutschland zum Schutz der rumänischen Juden völlig vergessen, weil sie nicht in das gängige Bild passte. So wurde der Begriff "Sozialismus" im Namen der NSDAP als ... mehr lesen
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Aly, Götz / Gerlach, Christian: Das letzte Kapitel. Der Mord an den ungarischen Juden

Cover: Das letzte Kapitel

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 2002, ISBN 342105505X, Gebunden, 481 Seiten, 35,00 EUR

Zum Mord an den ungarischen Juden 1944 führten deutsche Verfolgungserfahrung, der Vernichtungswille der ungarischen Rechten und kühle politische Erwägungen. Dieses Buch schildert und erklärt auch das ungeheure Tempo dieser Vernichtungsaktion. Bis zur Besetzung Ungarns durch die Deutschen am 19. März 1944 konnten die 800.000 ... mehr lesen
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Aly, Götz / Roth, Karl Heinz: Die restlose Erfassung. Volkszählen, Identifizieren, Aussondern im Nationalsozialismus

Cover: Die restlose Erfassung

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3596147670, Kartoniert, 175 Seiten, 9,66 EUR

Die NS-Vernichtungspolitik wäre ohne administrative Erfassungs- und Sortiertechniken nicht möglich gewesen. Aly und Roth konfrontieren den Leser mit der paradoxen Erkenntnis, dass der Rückfall in die Barbarei mit den Methoden einer modernen Bürokratie vorbereitet wurde. ... mehr lesen
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11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen