Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Robert Wilson

Robert Wilson wurde 1957 geboren. Nach seinem Studium an der Universität von Oxford arbeitete er unter anderem in der Schifffahrt und in der Werbung. Er bereiste Asien und Afrika und lebte zeitweise in Griechenland und Westafrika. Zusammen mit seiner Frau bewohnt er zurzeit ein einsam gelegenen Bauernhaus in Portugal. Für "Tod in Lissabon", seinen fünften Roman, wurde er mit dem Golden Dagger Award ausgezeichnet.

Bücher von Robert Wilson

Wilson, Robert: Tod in Lissabon. Roman

Cover: Tod in Lissabon

Goldmann Verlag, München 2002, ISBN 344245218X, Taschenbuch, 576 Seiten, 9,90 EUR

Aus dem Englischen von Kristian Lutze. In Lissabon wird ein junges Mädchen ermordet. Bei seinen Ermittlungen stößt Inspektor Ze Coelho auf eine Spur, die weit in die Vergangenheit zurückweist: Einst ging ein deutscher SS-Offizier im neutralen Portugal auf die Jagd nach einem kriegswichtigen Metall - und setzte einen Teufelskreis ... mehr lesen
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Wilson, Robert: Das verdeckte Gesicht. Roman

Cover: Das verdeckte Gesicht

Goldmann Verlag, München 2003, ISBN 3442452198, Taschenbuch, 566 Seiten, 9,90 EUR

Aus dem Englischen von Kristian Lutze. Lissabon 1944: Die Mathematikerin und englische Spionin Andrea Aspinall lernt den deutschen Abwehrmann Karl Voss kennen, und beide verlieben sich leidenschaftlich ineinander. Doch der Krieg reißt das ungewöhnliche Paar auseinander. Erst im Ost-Berlin des Kalten Krieges begegnen sie einander wieder - ... mehr lesen
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Wilson, Robert: Der Blinde von Sevilla. Roman

Cover: Der Blinde von Sevilla

Goldmann Verlag, München 2004, ISBN 3442456371, Taschenbuch, 640 Seiten, 9,90 EUR

Aus dem Englischen von Kristian Lutze. Während man in Sevilla die Semana Santa feiert, ist Inspektor Javier Falcon mit einem äußerst grausamen Mordfall beschäftigt. Ein Restaurantbesitzer wird tot aufgefunden - an einen Stuhl gefesselt und gestorben an den Verletzungen, die er sich zufügte, als sein Mörder ihn zwang, ein ... mehr lesen
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Wilson, Robert: Die Toten von Santa Clara. Roman

Cover: Die Toten von Santa Clara

Page und Turner Verlag, Goldmann Verlag 2005, ISBN 3442202949, Gebunden, 508 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Kristian Lutze. Während ganz Sevilla unter der Hitze des Sommers leidet, wird Chefinspektor Javier Falcon in eine der klimatisierten Villen des Nobelvororts Santa Clara gerufen. Dort scheint der reiche Bauunternehmer Rafael Vega seinem Leben durch eigene Hand ein Ende bereitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft will den Fall ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen