Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Mordecai Richler

Mordecai Richler, 1931 als Sohn russisch-jüdischer Eltern geboren, verlebte seine Kindheit im orthodoxen Umfeld des ärmlichen Einwandererviertels von Montreal. Vor der Enge floh Richler 1959 nach Europa. Er lebte und arbeitete lange als Schriftsteller, Journalist und Drehbuchschreiber in London und Paris. 1972 kehrte er nach Kanada zurück. Richler starb 2001 in Montreal.

Bücher von Mordecai Richler

Richler, Mordecai: Wie Barney es sieht. Roman

Cover: Wie Barney es sieht

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446198512, Gebunden, 474 Seiten, 23,01 EUR

Aus dem Englischen von Anette Grube. Mr. Barney Panofsky, ein alter Jude aus Montreal, hat mit Import/Export ein mittleres Vermögen gemacht und insgesamt drei Frauen geheiratet: eine Ikone des amerikanischen Feminismus, eine jüdisch-kanadische Prinzessin und eine, die bald die Nase voll hat von ihrem saufenden, hemmungslos schwadronierenden Mann. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Richler, Mordecai: Die Lehrjahre des Duddy Kravitz. Roman

Cover: Die Lehrjahre des Duddy Kravitz

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2007, ISBN 3935890427, Gebunden, 432 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Englischen von Silvia Morawetz. Duddy Kravitz wächst in der St. Urbains Street auf, mitten im jüdischen Viertel von Montreal. Er stammt aus einfachen Verhältnissen und muss früh lernen sich durchzusetzen. Die Jungs aus dem Viertel bewundern ihn, er ist gewitzt, verschlagen, immer zu allem bereit. Als ihm eines Tages sein ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Richler, Mordecai: Cocksure. Roman

Cover: Cocksure

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2008, ISBN 3935890494, Gebunden, 256 Seiten, 19,80 EUR

Aus dem Englischen von Silvia Morawetz. Mortimer Griffin hat sein Leben beschaulich eingerichtet. Er ist glücklich verheiratet, hat einen aufgeweckten Sohn und arbeitet als Lektor in einem angesehenen Londoner Verlag. Doch dann brechen die Swinging Sixties über England herein und mit ihnen die zweifelhaften Wonnen der sexuellen Revolution. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Richler, Mordecai: Der Traum des Jakob Hersch. Roman

Cover: Der Traum des Jakob Hersch

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2009, ISBN 3935890605, Gebunden, 587 Seiten, 24,80 EUR

Aus dem Englischen von Gisela Stege. Im Jahre 1967, als in England mindestens 18 Prozent der Bevölkerung unter dem Existenzminimum vegetierten, erhält Jakob Hersch, aus dem Hause David, 15.000 Pfund dafür, dass er einen Unterhaltungsfilm nicht inszeniert. Er liebt seine Frau auf frischen, sauberen Laken, schickt seine Sprösslinge ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Richler, Mordecai: Solomon Gursky. Roman

Cover: Solomon Gursky

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2011, ISBN 393589077X, Gebunden, 644 Seiten, 24,80 EUR

Aus dem Englischen von Hartmut Zahn und Carin von Enzenberg. Wo ist Solomon Gursky? Der versoffene Schriftsteller Moses Berger macht sich auf die Suche nach dem legendären Spross einer jüdischen Immigrantenfamilie, der angeblich bei einem Flugzeugunfall ums Leben kam, just als er sich vor Gericht verantworten musste. Jeder weiß, dass ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen