Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Michael Brenner

Michael Brenner, geboren 1964 in Weiden in der Oberpfalz, ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Bücher von Michael Brenner

Brenner, Michael (Hrsg.): Jüdische Sprachen in deutscher Umwelt. Hebräisch und Jiddisch von der Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert

Cover: Jüdische Sprachen in deutscher Umwelt

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3525208227, Gebunden, 134 Seiten, 39,00 EUR

Herausgegeben von Michael Brenner. Im Jahre 1922 notiert der jüdische Historiker Simon Dubnow: "Berlin ist der einzige Platz in der Welt, wo ich mein literarisches Schaffen in wenigen Jahren vollenden kann." So optimistisch war die Situation keineswegs immer zu beurteilen. Der von Michael Brenner herausgegebene Band vermittelt einen Eindruck von ... mehr lesen
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Brenner, Michael: Jüdische Kultur in der Weimarer Republik.

Cover: Jüdische Kultur in der Weimarer Republik

C. H. Beck Verlag, München 2000, ISBN 3406461212, Gebunden, 340 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Englischen von Holger Fliessbach. Nach dem Ersten Weltkrieg verstärkte sich zwar die jüdische Teilhabe an der deutschen Gesellschaft, doch eine vollständige Assimilation der deutschen Juden fand nicht statt. Im Gegenteil: Wie Michael Brenner in diesem Buch belegt, wurde sich die jüdische Bevölkerung der Weimarer Republik ... mehr lesen
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Brenner, Michael: Geschichte des Zionismus.

Cover: Geschichte des Zionismus

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406479847, Paperback, 128 Seiten, 7,90 EUR

Als Theodor Herzl 1897 den Ersten Zionistischen Kongreß einberief, wurde er von Juden und Nichtjuden als Träumer verspottet. Ein halbes Jahrhundert später, 1948, wurde der Staat Israel gegründet. Dieses Buch beschreibt die politische Bewegung, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts die Rückkehr der Juden auf ihren historischen ... mehr lesen
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Brenner, Michael (Hrsg.) / Myers, David (Hrsg.): Jüdische Geschichtsschreibung heute. Themen, Positionen, Kontroversen. Ein Schloss Elmau-Symposion

Cover: Jüdische Geschichtsschreibung heute

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406488781, Broschiert, 308 Seiten, 14,90 EUR

Dieser Band versammelt einen Großteil der weltweit renommiertesten Fachleute, die sich mit den Errungenschaften und Perspektiven jüdischer Geschichtsschreibung zu Beginn des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen. Ausgehend von sechs Themen - Objektivität und Ideologie, Erinnerungsdiskurs, Religion und Modernisierung, Frauengeschichte, ... mehr lesen
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Brenner, Michael (Hrsg.): Wenn Du geschrieben hättest, Josephus. Ungeschriebene Briefe der jüdischen Geschichte

Cover: Wenn Du geschrieben hättest, Josephus

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406534007, Gebunden, 183 Seiten, 19,90 EUR

Normalerweise greifen Geisteswissenschaftler auf überlieferte Quellen zurück, die sie sorgfältig auswerten. Für diesen Band aber verfassten führende Historiker, Literatur- und Religionswissenschaftler ihre eigenen Quellen: Briefe aus über zweitausend Jahren jüdischer Geschichte. Wer immer schon wissen wollte, was ... mehr lesen
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Brenner, Michael: Propheten des Vergangenen. Jüdische Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert

Cover: Propheten des Vergangenen

C. H. Beck Verlag, München 2006, ISBN 3406549810, Gebunden, 400 Seiten, 34,90 EUR

Jüdische Geschichtsschreibung hatte im 19. und 20. Jahrhundert in besonderem Maße eine politische Funktion. Juden hatten als Kollektiv wenig handfeste politische oder gar militärische Macht aufzubieten, um ihre unterschiedlichen Ansprüche auf individuelle Emanzipation in Westeuropa und Amerika, auf kollektive Autonomie in Osteuropa ... mehr lesen
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Brenner, Michael: Kleine jüdische Geschichte.

Cover: Kleine jüdische Geschichte

C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 3406576680, Gebunden, 374 Seiten, 25,60 EUR

Michael Brenner erzählt die wechselvolle Geschichte der Juden, die sich über 3000 Jahre und fünf Kontinente erstreckt. Der Holocaust, die Geschichte Israels und das amerikanische Judentum kommen ebenso zur Sprache wie die Anfänge in biblischer Zeit. Neue Einblicke vermitteln auch die zahlreichen Abbildungen, die mehr sind als nur ... mehr lesen
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Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen