Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Martin Page

Martin Page wurde 1975 geboren. Er lebt bei Paris, studiert Anthropologie. Er hat eine Schwäche für das elisabethanische Theater und für holländische Fahrräder, ist weit gereist und kocht gerne Marmelade.

Bücher von Martin Page

Page, Martin: Antoine oder die Idiotie. Roman

Cover: Antoine oder die Idiotie

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2002, ISBN 3803131677, Gebunden, 134 Seiten, 16,50 EUR

Aus dem Französischen von Mosche Kahn. Antoine ist ein Mann ohne Eigenschaften. Ganze zweimal hat er seinen ganzen Ergeiz darauf verwandt, ein bedeutender Mensch zu werden: Einmal, als er beschloss, dem Alkoholismus zu verfallen. Und ein andermal, als er sich das Leben nehmen wollte. Wegen einer "physiologischen Überempfindlichkeit" allerdings ... mehr lesen
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Page, Martin: Die Libelle des achten Jahres. Roman

Cover: Die Libelle des achten Jahres

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2003, ISBN 3803131839, Gebunden, 220 Seiten, 17,50 EUR

Aus dem Französischen von Liz Künzli. Sie wusste von Kindesbeinen an, dass die menschen sich einiges vorzuwerfen hatten. Gegenüber dieser menschlichen Verdorbenheit waren drei Haltungen möglich: Wehklagen und Verzweiflung; Zynismus und Menschenhass; und schließlich die ihre Pragmatismus. Wenn die Ratten nun mal Käse fressen ... mehr lesen
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Page, Martin: An Weltuntergänge gewöhnt man sich. Roman

Cover: An Weltuntergänge gewöhnt man sich

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2006, ISBN 3803132029, Gebunden, 250 Seiten, 19,50 EUR

Aus dem Französischen von Marcus Seibert. Dieser dritte Roman des Woody Allen der jungen französischen Literatur handelt vom Ende der Liebe, dem zweifelhaften Versuch, eine neue zu verhindern, von einer Karriere im freien Fall und der schlingernden Suche nach der eigenen Person. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen