Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Lutz Seiler

Lutz Seiler, geboren 1963 in Gera, lebt und arbeitet als Schriftsteller in Wilhelmshorst bei Berlin. Er erhielt u.a. den Kranichsteiner Literaturpreis (1999) und 2007 den Bachmannpreis.

Bücher von Lutz Seiler

Seiler, Lutz: pech und blende. Gedichte

Cover: pech und blende

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518121618, Taschenbuch, 90 Seiten, 8,64 EUR

Lutz Seilers Gedichte sind gehärtete Gebilde außerhalb aller Moden. In einer kargen, verknappten Sprache sucht der Autor nach dem Essentiellen, nach den Spuren unseres Herkommens. ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: vierzig kilometer nacht. Gedichte

Cover: vierzig kilometer nacht

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414577, Gebunden, 96 Seiten, 16,90 EUR

Lutz Seiler ist ein Dichter, der keine Eile hat. Nie findet sich bei ihm Flüchtigkeit, alles wirkt gehärtet, ausgeleuchtet bis ins Detail, um dem Poetischen einen vielleicht schon verloren geglaubten Raum zu gewinnen. ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: Sonntags dachte ich an Gott. Aufsätze

Cover: Sonntags dachte ich an Gott

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518123149, Kartoniert, 150 Seiten, 9,00 EUR

Der bisher als Lyriker bekannte Lutz Seiler legt der Autor ein Buch mit Aufsätzen vor. In "Heimaten" etwa erzählt er von seiner Herkunft aus einem ostthüringischen Dorf und deren Aufscheinen im Gedicht: Herkunftsgeschichte als Poetologie (und umgekehrt). Und wie nebenbei hebt Seiler einen ebenso schillernden wie problematisch ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: Die Anrufung. Essay und vier Gedichte

Cover: Die Anrufung

Ulrich Keicher Verlag, Warmbronn 2005, ISBN 3932843991, Broschiert, 24 Seiten, 10,00 EUR

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Seiler, Lutz: vor der zeitrechnung, 1 CD.

Cover:  vor der zeitrechnung, 1 CD

Parlando Verlag, Berlin 2006, ISBN 393512564x, CD, 17,90 EUR

Laufzeit 77 Minuten. Erstmals präsentiert Lutz Seiler seine Gedichte mit der eigenen Stimme. Seilers Gedichte unternehmen eine Reise durch "vierzig kilometer nacht", sie führen hinaus aus der vom Uranbergbau zerstörten Herkunftslandschaft von "pech und blende" über "deutsche alleenstraßen" und ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: Turksib. Zwei Erzählungen

Cover: Turksib

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518419684, Gebunden, 48 Seiten, 12,80 EUR

Lutz Seiler wurde mit seinen Lyrikbänden "pech & blende" und "vierzig kilometer nacht" bekannt. 2007 trat er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb erstmals mit einer Erzählung an die Öffentlichkeit - und wurde für "Turksib" einhellig zum Sieger gekürt. Die in diesem Band ebenfalls enthaltene Erzählung ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: Die Zeitwaage. Erzählungen

Cover:  Die Zeitwaage

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518421158, Gebunden, 284 Seiten, 22,80 EUR

Mit der Ruhe eines Seiltänzers bewegt sich dieser Träumer auch durch das Nachwende-Berlin. Zu den Dingen, die dabei in seinen Besitz geraten, gehört eine einzigartige Uhr, in deren Ticken er die Geschichte hören kann, die ihm geschehen ist. Lutz Seilers neues Buch enthält neben "Turksib", für die er mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: im felderlatein. Gedichte

Cover: im felderlatein

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 3518421697, Gebunden, 99 Seiten, 14,90 EUR

im felderlatein", das heißt: im Acker einer Sprache sein, ein Streifzug zugleich durch die Legende einer Landschaft, wie sie zu Ohren kommt, beim Gehen, im Flüstern, beim Schweigen. Lutz Seilers neue Gedichte, entstanden zwischen 2004 und 2010, unternehmen Expeditionen ins Grenzland rund um Berlin, mitten in den "satzbau dieser ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

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Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

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Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen