Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Lutz Seiler
Seiler, Lutz: pech und blende. Gedichte

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518121618, Taschenbuch, 90 Seiten, 8,64 EUR
Lutz Seilers Gedichte sind gehärtete Gebilde außerhalb aller Moden. In einer kargen, verknappten Sprache sucht der Autor nach dem Essentiellen, nach den Spuren unseres Herkommens. ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: vierzig kilometer nacht. Gedichte

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414577, Gebunden, 96 Seiten, 16,90 EUR
Lutz Seiler ist ein Dichter, der keine Eile hat. Nie findet sich bei ihm Flüchtigkeit, alles wirkt gehärtet, ausgeleuchtet bis ins Detail, um dem Poetischen einen vielleicht schon verloren geglaubten Raum zu gewinnen. ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: Sonntags dachte ich an Gott. Aufsätze

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518123149, Kartoniert, 150 Seiten, 9,00 EUR
Der bisher als Lyriker bekannte Lutz Seiler legt der Autor ein Buch mit Aufsätzen vor. In "Heimaten" etwa erzählt er von seiner Herkunft aus einem ostthüringischen Dorf und deren Aufscheinen im Gedicht: Herkunftsgeschichte als Poetologie (und umgekehrt). Und wie nebenbei hebt Seiler einen ebenso schillernden wie problematisch ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: Die Anrufung. Essay und vier Gedichte

Ulrich Keicher Verlag, Warmbronn 2005, ISBN 3932843991, Broschiert, 24 Seiten, 10,00 EUR
Seiler, Lutz: vor der zeitrechnung, 1 CD.

Parlando Verlag, Berlin 2006, ISBN 393512564x, CD, 17,90 EUR
Laufzeit 77 Minuten. Erstmals präsentiert Lutz Seiler seine Gedichte mit der eigenen Stimme. Seilers Gedichte unternehmen eine Reise durch "vierzig kilometer nacht", sie führen hinaus aus der vom Uranbergbau zerstörten Herkunftslandschaft von "pech und blende" über "deutsche alleenstraßen" und ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: Turksib. Zwei Erzählungen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518419684, Gebunden, 48 Seiten, 12,80 EUR
Lutz Seiler wurde mit seinen Lyrikbänden "pech & blende" und "vierzig kilometer nacht" bekannt. 2007 trat er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb erstmals mit einer Erzählung an die Öffentlichkeit - und wurde für "Turksib" einhellig zum Sieger gekürt. Die in diesem Band ebenfalls enthaltene Erzählung ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: Die Zeitwaage. Erzählungen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518421158, Gebunden, 284 Seiten, 22,80 EUR
Mit der Ruhe eines Seiltänzers bewegt sich dieser Träumer auch durch das Nachwende-Berlin. Zu den Dingen, die dabei in seinen Besitz geraten, gehört eine einzigartige Uhr, in deren Ticken er die Geschichte hören kann, die ihm geschehen ist. Lutz Seilers neues Buch enthält neben "Turksib", für die er mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ... mehr lesen
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Seiler, Lutz: im felderlatein. Gedichte

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 3518421697, Gebunden, 99 Seiten, 14,90 EUR
im felderlatein", das heißt: im Acker einer Sprache sein, ein Streifzug zugleich durch die Legende einer Landschaft, wie sie zu Ohren kommt, beim Gehen, im Flüstern, beim Schweigen. Lutz Seilers neue Gedichte, entstanden zwischen 2004 und 2010, unternehmen Expeditionen ins Grenzland rund um Berlin, mitten in den "satzbau dieser ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





