Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Leszek Kolakowski

Leszek Kolakowski, geboren 1927, gehört zu den großen Philosophen unserer Zeit. Er hatte seit 1958 den Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie an der Universität Warschau inne und wurde 1966 wegen seines Eintretens für oppositionelle Studenten aus der Kommunistischen Partei Polens ausgeschlossen. 1968 verlor er seinen Lehrstuhl und reiste nach Kanada aus. Seit 1970 lehrte er bis zu seiner Emeritierung am All Souls College in Oxford. 1977 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 1991 den Ernst-Bloch-Preis. Zu seinen wichtigsten Werken gehören "Die Hauptströmungen des Marxismus", "Die Gegenwärtigkeit des Mythos", "Der Himmelsschlüssel".

Bücher von Leszek Kolakowski

Kolakowski, Leszek: Mini-Traktate über Maxi-Themen.

Cover: Mini-Traktate über Maxi-Themen

Reclam Verlag, Leipzig 2000, ISBN 337901690X, Taschenbuch, 108 Seiten, 9,20 EUR

Fünfzehn Vorträge, die Kolakowski zuerst im polnischen Fernsehen hielt. Kurze, anregende Texte über Freiheit und Gewalt, Luxus und Langeweile, Macht und Ruhm, bei denen Kolakowskis besondere Fähigkeit zum Tragen kommt, die klassischen Themen der Philosophie auf ihren Kern zu reduzieren und in plastische Fragestellungen zu verwandeln. ... mehr lesen
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Kolakowski, Leszek: Neue Mini-Traktate über Maxi-Themen.

Cover: Neue Mini-Traktate über Maxi-Themen

Reclam Verlag, Leipzig 2002, ISBN 3379200379, Kartoniert, 120 Seiten, 9,90 EUR

Leszek Kolakowski, der wohl bekannteste polnische Philosoph der Gegenwart, beherrscht die seltene Kunst, seinem Leser die Angst vor der Beschäftigung mit bedeutenden philosophischen Fragestellungen zu nehmen. In diesem Band schreibt er: über Gott, über den Terrorismus, über Sex, die Todesstrafe, das Nichtstun, Schulden, Neid, über ... mehr lesen
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Kolakowski, Leszek: Was fragen uns die großen Philosophen?.

Cover: Was fragen uns die großen Philosophen?

Reclam Verlag, Leipzig 2006, ISBN 3379008524, Gebunden, 239 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Polnischen von Nina Kozlowski. Mit einem Nachwort von Gesine Schwan. Mit großer Souveränität und dem Ziel allgemeiner Verständlichkeit dringt Leszek Kolakowski in diesen kleinen Vorlesungen über die bedeutendsten Philosophen zum Kern ihrer Gedanken vor. Eine lebendige Philosophiegeschichte und eine Anleitung zum Philosophieren ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen